e-Mobility World 2017

Die e-Mobility World 2018: Messebericht

Am Mittwoch, den 21. März, startet in Friedrichshafen am Bodensee wieder die Frühjahresmesse IBO – mit erwarteten 75.000 Besuchern. Teil davon ist bereits zum vierten Mal die e-Mobility World. Die Sonderschau will das elektrische Fahren unters Volk bringen. Testfahrten, Fun-Parcours, Gewinnspiele und Vorträge inklusive.

Vor dem Foyer Ost, dem östlichen Eingang des Friedrichshafener Messegeländes, werden während der e-Mobility World vom 21. bis 25. März mehrere flotte Elektroautos stehen. Die aktuellen Modelle von Nissan, Mitsubishi, Hyundai oder auch Smart warten dort auf Testfahrer. Jeder sei eingeladen, die dynamischen Elektromobile auf dem Messegelände und auch im realen Straßenverkehr Probe zu fahren, sagt Rolf Hofer, Projektleiter von IBO und e-Mobility World. „Führerschein vorzeigen, Haftungserklärung unterschreiben – und los geht’s“, so Hofer, der „den Leuten zeigen will, dass Elektromobilität funktioniert“. Nicht nur in Broschüren oder auf Ausstellungen, sondern „im ganz normalen Alltag“.

Und so hat der Projektleiter die 30 Aussteller der e-Mobility World nicht irgendwo in einer der vielen Hallen der Verbrauchermesse positioniert, sondern direkt im östlichen Eingangsbereich. Wer hier die Messe betritt, stolpert geradezu über den ausgestellten Elektro-Fuhrpark.

E-Mobile auf dem Fun-Parcours testen

Dazu gehören elektrische Motorroller ebenso wie extravagante Roadster und andere Fun Cars, praktische Kleinwagen oder dreirädrige Lastesel für den Lieferverkehr. Hersteller Trivelo etwa stellt seinen neuen Zweisitzer im Renault-Twizy-Style vor, Hammer International das designprämierte E-Motorrad Super Soco oder die italienische ME Group ihren minimalistischen E-Roller im Vespa-Stil.

Auch E-Bikes, Segways und sonstige elektrische Spaßgefährte finden sich auf der Messe. Viele davon können Besucher im eigens aufgebauten Fun-Parcours kostenlos ausprobieren.

Natürlich werde man auch einen oder zwei Tesla, die Königsklasse der E-Mobilität, ausstellen, sagt Arthur Dornburg vom Beratungsunternehmen Bluemove Mobility, dem Kooperationspartner der Messe Friedrichshafen für die e-Mobility World. Aber leider wohl nicht zum Probefahren.

E-Mountainbike und Elektroauto-Wochenenden gewinnen

Nicht fehlen dürfen bei einer Verbrauchermesse natürlich Gewinnspiele: Das Nissan Center Europe verlost am eigenen Stand ein Racextract Alu Hydrox, ein ultraleichtes Mountainbike mit unsichtbarem E-Antrieb im Wert von knapp 4.700 Euro. Und das Stadtwerk am See, der regionale Energieversorger, lobt drei kostenlose Test-Wochenenden mit einem Elektroauto aus.

Fachtag für Publikum und Entscheidungsträger

Besonderes Highlight der e-Mobility World ist der Fachtag am Donnerstag. Vertreter der e-mobil BW Landesagentur und des Netzwerks Oberschwaben beleuchten die Marktentwicklung, stellen Fördermöglichkeiten oder den Einsatz von Elektrofahrzeugen in Firmen vor. Professor Gunnar Schubert von der Hochschule Konstanz geht der Frage nach, wie Elektroautos wirklich emissionsfrei fahren können. Konkrete Ladelösungen werden präsentiert, und eine Podiumsdiskussion widmet sich der Frage, wo der Strom für all die Elektromobilität überhaupt herkommen soll.

Der Fachtag soll alle Interessierten ansprechen, sagt Mitorganisator Dornburg, insbesondere aber auch Entscheidungsträger aus Firmen, Institutionen oder Kommunalpolitik. „Es geht dabei nicht nur um die immer gleiche Frage, was ein Elektroauto kostet und welche Reichweite es hat“, so der Experte. Zur Mobilitätswende gehöre die gesamte Infrastruktur. Erst Wirtschaftlichkeitsberechnungen und die Analyse des eigenen Mobilitätsverhaltens zeigten das ganze Potenzial von E-Mobilität auf, ob für den täglichen Pendler, die Baustellenbesuche des Architekten oder die Behörde, die ihren Fuhrpark umstelle.

Die Bodensee-Region ist prädestiniert für Elektromobilität

Wird E-Mobilität allgemein vor allem in Städten propagiert, ist sie für Dornburg eher eine Sache der Regionen, etwa am Bodensee. „Zentren wie Friedrichshafen, Ravensburg oder Konstanz sind ideale 30 bis 40 Kilometer voneinander entfernt, fast jeder kann zu Hause laden – was in der Stadt oft schwierig ist –, und die Region ist stark, hier sitzt das nötige Kleingeld“, zählt Dornburg die entscheidenden Kriterien auf.

Von daher ist die e-Mobility World zwar „nur“ eine Regionalmesse. Allerdings mit dem Anspruch, einen nachhaltigen Beitrag zur Mobilitätswende am Bodensee zu leisten.

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