E-Roller laden: Mann und Frau auf E-Roller

Elektroroller laden: So funktioniert’s

Solange das Wetter mitspielt, sind Elektroroller ein ideales Fortbewegungsmittel. In der Stadt kommen sie überall durch, sie sind sauber, leise und Fahrspaß versprechen sie auch. Doch wie sieht es mit Reichweite und Lademöglichkeiten aus? Ein Überblick.

So verbreitet wie in Fernost sind Elektroroller hierzulande noch nicht. Aber die Verkaufszahlen weisen eine klare Tendenz auf. Sie geht nach oben. Das ist kein Wunder. E-Roller gibt es für jeden Bedarf. Wer vornehmlich in der Stadt unterwegs ist und mit einer Höchstgeschwindigkeit von 45 Stundenkilometern (km/h) auskommt, bekommt schon für gut 3.000 Euro einen passenden Scooter.

Für Modelle, die bis zu 120 km/h schnell werden, muss man tiefer in die Tasche greifen und bis zu 10.000 Euro anlegen. Dafür ist man konkurrenzlos billig unterwegs. Je nach Größe schlagen 100 Kilometer mit lediglich 50 Cent bis einem Euro zu Buche. Die Reichweite der meisten Modelle liegt zwischen 50 und 100 Kilometer. Dann muss man ans Stromnetz.

Tragbare Lösung für zu Hause

Im Prinzip lassen sich Akkus für E-Roller an einer normalen Haushaltssteckdose aufladen. Das dauert ja nach Typ fünf bis acht Stunden. Bleisäure-Akkus hängen im Schnitt länger an der Steckdose als die auf Lithium-Basis. Zwei Stunden reichen aber meist, um 70 Prozent der Leistung zu erreichen. Mit einem Schnelllade-Geräte verkürzt sich die Ladezeit. Noch mehr Zeit spart man dort, wo 380 Volt zur Verfügung stehen, wie an vielen öffentlichen Ladesäulen.

Die meisten Hersteller arbeiten mit tragbaren Akkus, die um die zehn Kilo wiegen. Sie befinden sich in der Regel unter der Sitzbank und lassen sich leicht ausbauen. Geladen wird dann an der häuslichen Steckdose oder im Job, sofern der Arbeitgeber einverstanden ist. Wichtig zu wissen: Die Lüfter mancher Ladegeräte können störende Geräusche verursachen. Da das Gewicht mit der Leistung des Akkus zunimmt, werden oft zwei bis drei aufladbare Batterien in Reihe geschlossen. So hat man beides: Die hohe Leistung und die einzelnen Akkus werden nicht allzu schwer.

Verbrauch eines E-Rollers

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kWh Strom auf 100 Kilometer
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Cent durchschnittlich pro kWh
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Euro Kosten pro 100 Kilometer

Zum Vergleich:
Durchschnittlicher Verbrauch eines Benziners: 3,5 Liter Benzin auf 100 Kilometer; Benzinpreis Super E 10: 1,35 Euro, Kosten pro 100 Kilometer: 4,72 Euro

Fünf Meter bis zur Lademöglichkeit

Sind die Akkus fest mit dem Roller verbunden, muss die nächste Steckdose in rund fünf Meter Entfernung erreichbar sein. Das entspricht in etwa der Länge eines Ladekabels. Ideal für diesen Fall ist eine eigene Garage. Oder eine dafür vorgesehene Steckdose im Fahrradkeller einer Wohnanlage. Dort kann man den E-Roller einfach über Nacht aufladen.

Eine weitere Möglichkeit sind öffentliche Ladesäulen. Die verfügen in der Regel über einen passenden Stecker. Für diesen Fall muss auch die Ladeeinheit mitgeführt werden. Ist die Ladesäule öffentlich zugänglich, muss man für eine sichere Unterbringung sorgen.

Wie lange halten die Akkus?

Die Lebensdauer eines Akkus wird meist mit der Anzahl der Voll-Ladezyklen angeben. Das bedeutet, eine komplett leere Batterie vollständig aufzuladen. Ist die Anzahl der Ladezyklen erreicht, fällt der Akku aber nicht gleich ganz aus, aber er erreicht nur noch etwa 80 Prozent seiner ursprünglichen Kapazität. Um die Lebensdauer der Batterie zu erhalten, sollte man den Akku daher nie ganz leerfahren. Am effektivsten arbeiten die Aggregate, wenn die Ladung zwischen 20 und 80 Prozent der Kapazität beträgt. Dadurch erhöht sich natürlich auch die Anzahl der möglichen Ladungen.

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