Elektroauto e.GO Life

Electric Aachen

Woran denken Sie bei Aachen? Wahrscheinlich nicht an innovative Autos, oder? Dabei werden in der Stadt an der Grenze zu Belgien und den Niederlanden die interessantesten E-Mobile im Land entwickelt.

Bei Elektroautos denken die meisten sofort ans Silicon Valley – Aachen kommt einem dabei so gar nicht in den Sinn. Aber genau dort hat man sich die Innovationshochburg aus den USA zum Vorbild genommen. Und entwickelt mobile Innovationen. Die Erfolgsgeschichte beginnt an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH). Hier tüftelt Prof. Günther Schuh gemeinsam mit Kollegen und angehenden Ingenieuren an einem Lieferwagen mit Elektromotor.

Das Besondere an dem Forschungsprojekt: Elektromobilität soll bereits ab kleinen Stückzahlen wirtschaftlich attraktiv sein und Ökonomie und Ökologie unter einen Hut bringen. Die Wissenschaftler arbeiten dabei von Anfang an mit der Industrie und Dienstleistern zusammen, und das ist einzigartig in Europa. Alles am RWTH Aachen Campus passiert agil, die Entwickler versuchen, möglichst einfach zu denken, schrittweise zu produzieren – eben ganz so wie im Silicon Valley, nur dass es hier in Aachen um greifbare Produkte geht.

Die elektrischen StreetScouter der Deutsche Post

Die Post steigt auf E-Mobilität um

Die Deutsche Post wurde auf das Projekt aufmerksam und kaufte die kleine und mobile StreetScooter GmbH im Jahr 2015. Mittlerweile produziert das Unternehmen unterschiedliche Elektromobile in Serie. Sie alle sind Nutzfahrzeuge. Am bekanntesten dürfte der E-Transporter Work sein, den es in zwei Größen gibt und den man immer häufiger in den Innenstädten zu sehen bekommt. Noch vor allem in leuchtendem Post-gelb, denn mittlerweilesind gut 8000 dieser Autos in Deutschland für die Deutsche Post DHL Group unterwegs. Mit insgesamt mehr als 10.000 verkauften Fahrzeugen StreetScooter Marktführer für leichte E-Nutzfahrzeuge in Deutschland.

Und so wie es ausschaut, werden schon bald viel mehr E-Transporter im Einsatz sein, nicht nur beim Logistik-Riesen. Der Grund: Immer mehr Unternehmen setzen auf umweltschonende Mobilität und reagieren damit auf Dieselfahrverbote in den Städten. Auch Kommunen zählen zur Kundschaft von StreetScooter. Außerdem haben die Aachener noch das Work Bike und das Work Trike im Angebot – alle modular aufgebaut und deswegen auch so vielseitig.

Der e.GO life kommt

Ein toller Erfolg, auf dem sich das umtriebige Ingenieurs-Team um Prof. Schuh aber keinesfalls ausruhte. Stattdessen gab es gleich das nächste Projekt, die e.GO Mobile AG. Der e.GO life, den Interessenten schon seit gut einem Jahr vorbestellen können, geht in diesem Mai in Serie. Und auch dieses Produkt zeigt sich rekordverdächtig: Der e.GO Life wurde in einem Drittel der Zeit und mit nur einem Zehntel der branchenüblichen Kosten entwickelt. Möglich machen das hochiterative Entwicklungsprozesse, bei dem Prozesse laufend wiederholt und dadurch verbessert werden. Hinzu kommen eng vernetzte Fertigungsabläufe und eine digitale Vernetzung aller Produktionsbereiche und -schritte.

Das Einsteigermodell e.GO Life 20 in Zahlen

14,50
Kilowattstunden Batteriekapazität
14,50
Kilowattstunden Verbrauch auf 100 Kilometer
0
km/h Höchstgeschwindigkeit

Horizontale Vernetzung in der Produktion

Zusätzlich, so die Vision der Aachener, zu der im Automobilbau üblichen vertikalen Vernetzung werde beim e.GO Life konsequent auf horizontale Vernetzung gesetzt. So sei es möglich, bei einer Änderung einer Teilespezifikation schnell neue Bauteile zu spezifizieren, zu konstruieren und einzuführen. Die für gewöhnlich langwierigen Prozesse von der Erstellung von Pflichten- und Lastenheften bis zur Absicherung des Designs würden deutlich abgekürzt. Das spare Zeit und Kosten.

Und wenn man sich das Auto anschaut, dann sieht man auf den ersten Blick, dass hier in jeder Hinsicht Profis am Werk waren. Der e.GO life hat auch optisch das Zeug, den großen Autobauern das Fürchten zu lernen. Denn der kleine, wendige Stadtflitzer mit Elektroantrieb sieht toll aus und ist erschwinglich – ganz im Gegenteil zu den Autos der Konkurrenz aus den Konzernen. Und er spricht die verschiedensten Zielgruppen an: Privatleute ebenso wie Flottenbetreiber, Liefer- oder auch Kurierdienste.

So weit fahren die e.Go Life-Modelle (WLPT)

E.go life 20
100km
e.go life 40
113 km
e.go life 60
145km

Bezahlbar e-mobil

Den e.GO life mit vier Sitzen und drei Türen gibt es in drei Varianten. Die kleinste, der e.GO life 20, kommt 100 Kilometer weit und kostet ab 15.900 Euro. Aber davon muss man noch den Umweltbonus von 4.000 Euro abziehen, sodass das Auto für nicht einmal 12.000 Euro zu haben ist. Teurer, aber auch mit mehr Reichweite und Power, sind die beiden anderen Versionen des Stadtflitzers – aber immer noch extrem günstig.

Zahlen und Fakten im Überblick

Lithium-Ionen-Batterien

  e.GO Life 20 e.GO Life 40 e.GO Life 60
Batteriekapazität 14,5 kWh 17,5 kWh 23,5 kWh
Batteriespannung 234 V 281 V 374 V
Ladezeit (Schuko-Stecker, 230 V) 5,4 h 7,3 h 9,8 h
Ladezeit (Typ 2-Stecker, 1-phasig) 3,8 h 4,5 h 6,9 h

Antrieb & Fahrleistung

  e.GO Life 20 e.GO Life 40 e.GO Life 60
Verbrauch auf 100 km (WLTP) 14,5 kWh 15,5 kWh 16,2 kWh
Verbrauch auf 100 km (realer Stadtbetrieb) 12,8 kWh 14,3 kWh 14,6 kWh
 

Energieverbrauch

  e.GO Life 20 e.GO Life 40 e.GO Life 60
Leistung (Dauer-/Peakleistung) 20/20 kW 24/40 kW 32/60 kW
Höchstgeschwindigkeit 112 km/h 123 km/h 142 km/h
Reisegeschwindigkeit 110 km/h 120 km/h 130 km/h
Beschleunigung 0-50 km/h 7,7 Sek. 4,7 Sek. 3,4 Sek.

Preise des e.GO

e.GO Life 20e.GO Life 40e.GO Life 60
Preis (inkl. Batterie)ab 15.900 Euroab 17.400 Euro

ab 19.900 Euro

Der Film: e.GO - Alles anders!

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