Förderung: Elektroauto lädt an Wallbox

Ladestationen: Alles über die Wallbox-Förderung

Eine private Wallbox bietet viele Vorteile: Sie lädt schnell und sicher, der Ladevorgang erfolgt komfortabel und Akku-schonend. Während die Anschaffung eines Elektroautos schon lange durch den Umweltbonus gefördert wird, gibt es seit einiger Zeit auch eine Wallbox Prämie vom Staat. Wie ist der aktuelle Stand? Wir klären auf.

Wer auf ein E-Auto umsteigen will, kann sich freuen. Denn für die Anschaffung des Fahrzeugs gibt es eine satte Prämie. Aber damit nicht genug: Auch, wer sich eine private Ladestation zulegen will, kann mit Unterstützung rechnen: Schon seit Oktober 2020 bezuschusst der Bund den Kauf sowie die Installation einer privaten Wallbox mit pauschal 900 Euro.

Kriterien für den Wallbox Zuschuss

Die Förderung einer privaten Ladestation ist an ein paar Bedingungen geknüpft, die erfüllt werden müssen. Konkret handelt es sich um folgende Anforderungen:

  • Die Gesamtkosten für den Kauf und die Installation der Wallbox müssen mindestens bei 900 Euro liegen.
  • Die Normalladeleistung muss bei 11 kW liegen.
  • Die Energie muss zu 100 Prozent aus Ökostrom bezogen werden
  • Die Ladestation muss intelligent und mit Blick auf die „Netzdienlichkeit steuerbar“ sein. Das bedeutet das es dem Netzbetreiber in kritischen Situationen möglich sein muss Ladevorgänge zu steuern, um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten, z.B. um Netzengpässe zu vermeiden.

Wer wird gefördert?

Anträge können Privatpersonen, Wohnungseigentümergemeinschaften, Wohnungsunternehmen, Wohnungsgenossenschaften und Bauträger stellen.

Wie stelle ich den Antrag auf Wallbox Förderung?

Die Förderung von 900 Euro ist ein Investitionszuschuss, der nach Abschluss des Vorhabens auf das Bankkonto des Geförderten überwiesen wird. Liegen die Gesamtkosten allerdings unter 900 Euro, dann gibt es keine Förderung. Interessierte können den Zuschuss bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) über das Zuschussportal beantragen – dies muss aber unbedingt vor Beginn des Vorhabens passieren. Ausführliche Informationen zum Antragsverfahren stellt die KfW zur Verfügung.

Private und kommunale Initiativen zur Wallbox Förderung

Einzelne Kommunen, ländliche Regionen oder Energieversorger fördern schon länger die Elektromobilität zuhause, sprich: eine private Ladestation. Einige positive Beispiele stellen wir hier vor.

  • In Bayern geht die Landeshauptstadt voran: München (NEUER LINK: https://www.muenchen.de/rathaus/Stadtverwaltung/Referat-fuer-Gesundheit-und-Umwelt/Klimaschutz_und_Energie/Elektromobilitaet/Foerderprogramm_Elektromobilitaet.html) bezuschusst die Beratung sowie die Montage und Installation einer Ladestation.
  • Auch andere Städte fördern die E-Mobilität. Mainz zum Beispiel bezuschusst eine E-Ladestation mit 400 bis 600 Euro. Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Ihre Stadt ebenfalls ein Förderprogramm aufgelegt hat, dann fragen Sie einfach nach, das lohnt immer.
  • Energieversorgungsunternehmen (EVU) sind sehr aktiv, vor allem in der öffentlichen Ladeinfrastruktur. Zunehmend bauen sie eigene Elektroflotten auf. Was anfänglich ein Imageprojekt war, soll ein marktfähiges Angebot für den alltäglichen Bedarf werden.

Eine Reihe von EVU fördern auf Nachfrage und ganz individuell. Andere bieten Komplettpakete, die Wallbox und Einbau, Ökostrom und die Nutzung öffentlicher E-Ladesäulen einschließen. Das kann attraktiv sein. Es ist schwer, den Überblick über diese, sich ständige ändernde Förderlandschaft zu behalten. Der ADAC versucht es.

Auch Privatinitiativen kommen bereits vielen zugute: Dabei könnten E-Autofahrer beispielsweise „Garagen-Sharing“ betreiben, um sich eine Ladestation für Ihre E-Autos zu teilen. Warum nicht gleich eine PV-Anlage auf dem Dach samt Stromspeicher gemeinsam nutzen?

Auf der Suche nach einer Ladelösung? Lassen Sie sich beraten! Wir helfen Ihnen auf Ihrem Weg in Richtung Elektromobilität.

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