Solarstrom für Elektroauto

Das Elektroauto mit Solarstrom laden

So eine Photovoltaikanlage ist schon eine tolle Sache: Sie produziert zuverlässig regenerativen Strom. Was Sie nicht selbst verbrauchen, speisen Sie ins öffentliche Netz ein. Wer die PV-Anlage nun mit einem Elektroauto verknüpft, profitiert doppelt: Er steigert den Eigenverbrauch seines Solarstroms und lädt sein E-Auto gratis mit der Kraft der Sonne.

Vor ein paar Jahren noch war das Einspeisen von Solarstrom ein lukratives Geschäft für die Anlagenbetreiber – wegen der attraktiven staatlichen Einspeisevergütung. Heute lohnt sich das aber kaum noch. Das liegt daran, dass die Einspeisevergütung mittlerweile deutlich niedriger als damals ausfällt. Aber was tun mit dem überschüssigen Strom?

Wieso sich jetzt ein Elektroauto mit PV-Anlage lohnt

Eine PV-Anlage mit 5 Kilowatt peak (kWp) erzeugt an einem schönen Tag mit viel Sonne bis zu 30 Kilowattstunden (kWh) Ökostrom. Das reicht locker, um den eigenen Verbrauch zu decken. Und: Es bleibt noch einiges an Strom übrig. Diesen überschüssigen Strom nutzt man besonders clever, wenn man sich ein Elektroauto anschafft.

Das ist gerade jetzt ratsam. Weil der Staat den Umstieg mit einer Elektroauto-Prämie von 4.000 Euro unterstützt und das obendrein mit einer Steuerbefreiung belohnt. Und: Inzwischen gibt es viele wirklich günstige Elektroautos zu kaufen.

Der Eigenverbrauch bei einer PV-Anlage ohne Solarbatterie beträgt 15 bis 25 Prozent – abhängig vor allem vom Verbrauchsverhalten. Laden Sie Ihr E-Auto mit eigenem Solarstrom, dann steigt dieser Wert deutlich an. Investieren Sie zusätzlich noch in einen stationären Speicher, der auch nachts oder bei Regenwetter Strom für Ihren Haushalt liefert, ist die Verbindung mit E-Auto richtig sinnvoll.

Lohnt sich: Elektroauto mit Solarstrom laden

Aktuelle Elektroautos brauchen im Durchschnitt ungefähr 20 Kilowattstunden (kWh), um 100 Kilometer weit zu kommen. Das entspricht etwa 2 Litern Benzin. Beim derzeitigen Strompreis von annähernd 30 Cent je kWh kosten 100 Kilometer im E-Auto also gerade einmal 6 Euro. Zum Vergleich: Im Benziner müssen Sie für diese Strecke mit mindestens 9 Euro rechnen.

Wer sein Elektroauto mit Strom aus der eigenen PV-Anlage tankt, spart sogar noch mehr. Bei Gestehungskosten von ungefähr 13 Cents für jede eigenerzeugte kWh Solarstrom kosten 100 Kilometer dann nämlich nur noch 2,60 Euro.

So kommt der Solarstrom ins E-Auto

Außer der PV-Anlage, dem Speicher und dem Auto brauchen Sie noch eine Wallbox, also eine Ladestation fürs Elektroauto. Das muss allerdings eine smarte Wallbox sein, die sich via PC, Tablet oder Smartphone steuern lässt und zum Beispiel Zählerdaten vom Solardach oder Stromspeicher ausliest.

Den Strombezug optimiert die smarte Wallbox auf einen möglichst hohen Eigenverbrauch hin. Außerdem lassen sich die neuesten Wallboxen in Smart-Home-Systeme integrieren – das ist die Voraussetzung für ein intelligentes Lastmanagement. Und auch für bidirektionales Laden – wenn das Haus das Auto „anzapfen“ darf.

Intelligentes Laden dank smarter Wallbox

Der Stromspeicher sorgt gemeinsam mit einer smarten Wallbox dafür, dass Sie den tagsüber produzierten und nicht verbrauchten Sonnenstrom zu einem späteren Zeitpunkt nutzen können. Zum Beispiel könnte die Wallbox ihr Auto nachts, wenn es nicht gebraucht wird und in der Garage steht, mit dem gespeicherten Strom aufladen. Das funktioniert auch tagsüber – aber nur, wenn Sie genug Überschuss im Speicher haben.

Die Wallbox überwacht deshalb permanent, wie viel Energie Ihre PV-Anlage erzeugt und wie viel davon Sie selbst verbrauchen. Ist der Speicher voll genug, startet der Ladevorgang automatisch.

Verringert sich die Leistung, weil Sie zum Beispiel zusammen mit Freunden kochen, die Spülmaschine oder den Trockner laufen lassen, bricht die Wallbox das Laden Ihres E-Mobils ab. Erst wenn sich die Werte nach oben bewegen, startet der Tankvorgang erneut. Sollte nach der Betankung immer noch Strom im Speicher sein, fließt dieser ins öffentliche Stromnetz und wird Ihnen vergütet – ein vollständiger Kreislauf.

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