Elektroautos: So sieht das Design der Zukunft aus

Elektroautos: Design der Zukunft

Vor nicht allzu langer Zeit war die Auswahl an Elektroautos noch nicht besonders groß. Mittlerweile aber gibt es richtig viele – von großen und kleinen Herstellern und auch von deutschen Autofirmen. Einige Modelle sind nicht von konventionell gestylten Fahrzeugen zu unterscheiden. Andere dagegen sehen futuristisch und eher gewöhnungsbedürftig aus.

Warum ist das so, haben wir uns gefragt. Nähern wir uns den Antworten doch einfach mal an konkreten Beispielen.

Tesla-Design: alles gleich?

Irgendwie scheint das nicht so recht zu passen: Auf der einen Seite ist Tesla ein junges Unternehmen aus dem Silicon Valley, geführt von einem charismatischen, von der E-Mobilität besessenen Entrepreneur, der alles anders macht als die etablierten Autobauer. Fast alles, denn auf der anderen Seite produziert Tesla E-Autos, die – sieht man von Flügeltüren ab – eher gewohnt denn ausgefallen wirken.

Hätte man von Elon Musk und seinem Designteam nicht futuristisch gestylte Fahrzeuge erwartet? Vielleicht. Aber die wären vermutlich nicht so erfolgreich wie die ein wenig langweiligen, aber zum Geschmack der Masse passenden Teslas.

e-Golf: VW setzt auf bewährte Optik

Mit dem e-Golf fährt VW eine ähnliche Strategie: Das Elektroauto sieht aus wie ein Golf mit Verbrennungsmotor. Auch dieses Modell ist ein erfolgreiches E-Mobil, eben gerade weil es nicht wie aus der Zukunft importiert anmutet.

Zu konservativem Design rät auch der italienische Autodesigner Andrea Zagato beim Styling von Elektroautos: „Ich erfreue den Elektroauto-Interessenten mit einer Form, die er bereits kennt. Denn ich muss den Konsumenten an die Innovation heranführen. Wenn man ihn überfordert, wird er das Neue, Andere ablehnen.“

BMW i3: Auffallen ist die Devise

Anders geht zum Beispiel der bayerische Autobauer BMW vor. Sein bekanntestes Elektromobil heißt i3 und ist im Unterschied zu vielen seiner Schwester-Modelle kantig gestylt. Das ist zwar nicht wirklich progressives, stilprägendes Design der Zukunft, aber immerhin eine Ansage. Denn der wenig windschnittige Kasten-Wagen fällt auf.

Und genau darauf kommt es BMW an: Das Auto soll nicht in der gleichförmigen Masse untergehen, die sich durch unsere Städte bewegt. Der i3 soll aus dieser herausragen. Diesem BMW soll man auf den ersten Blick ansehen, dass er kein gewöhnliches Auto ist. Weil der i3 anders ist als alle anderen BMWs, sieht er eben auch anders aus.

Sicherlich hätte man diese Andersartigkeit auch attraktiver verpacken können. Fakt ist aber: Der i3 ist ein Verkaufsschlager hierzulande. Die Strategie von BMW, die genau in die andere Richtung wie die von Tesla und VW zeigt, geht also ebenfalls auf.

Designer-Sicht: Ganz Neues wagen

Und was wenn die Autobauer noch einen Schritt weiter als BMW oder auch VW mit seinen I.D.-Studien gehen würden? Elektroautos tragen viel weniger Ballast mit sich herum. Sie haben zum Beispiel weder einen Tank noch einen so großen Motor wie konservative Verbrenner-Fahrzeuge. Das schafft Raum für Experimente in Sachen Design.

Warum müssen Autos groß, schwer, schnell sein? Könnten wir uns nicht auch in kleinen Fahrzeugen von A nach B bewegen – langsam und nicht von uns, sondern von einem Computer gesteuert? So, dass keine Staus entstehen und sich die Fahrzeuge immer in Bewegung befinden.

In Autos, die nicht mehr so viele Airbags wie heute bräuchten, nicht so viel Knautschzonen oder auch Kopfstützen, wie Professor Paolo Tumminelli von der Köln International School of Design (KISD) sich vorstellen kann. Autos, die eigentlich keine Autos mehr sind und alles andere gleichzeitig sein könnten – insbesondere dann, wenn sie mit Strom betrieben werden. Designobjekte, die zumindest für bestimmte Zeit sogar Wohnraum sein könnten. Auf jeden Fall Fahrzeuge, die tatsächlich so aussehen, als kämen sie aus der Zukunft: nicht wie ein Tesla, nicht wie ein Golf und auch nicht wie ein BMW i3.

Video: Ist das Auto der Zukunft noch ein Auto?

Video: Abenteuer Auto – Vom Mythos Freiheit zur autonomen Fahrgastzelle

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