FAQs

E-Mobilität – ein faszinierendes und spannendes Thema. Wenn Sie wissen wollen, was es damit auf sich hat, dann sind Sie bei uns genau an der richtigen Adresse. Einen ersten, schnellen Einblick in die Themen Laden und Fahren bieten Ihnen unsere FAQs.

Basiswissen: Laden

Eine Ladesäule ist meist Teil der Ladeinfrastruktur in einem öffentlichen Raum wie zum Beispiel an der Straße oder auf Rastplätzen.

Wandladeboxen (Wallboxen) findet man hingegen im privaten Bereich, zum Beispiel in der hauseigenen Garage oder auf privaten Stellplätzen.

Ladestation wird oft als allgemeingültiger Begriff für stehende und hängende Ladeeinrichtungen verwendet.

Das lässt sich nicht pauschal beantworten. Die Dauer hängt davon ab, wie viel Ladeleistung die Stromtankstelle bietet und wie viel Ladeleistung das Fahrzeug aufnehmen kann. Grundsätzlich gilt: Je moderner die Batterie, desto schneller lädt sie sich auf. Und noch eine Faustregel: Zu Beginn geht das Aufladen schneller. Manche Akkus können in der ersten halben Stunde bis zu 80% geladen werden.

Einen Anhaltspunkt für die Ladedauer gibt diese Übersicht:

LadestationDauer
Haushaltssteckdose8 bis 14 Stunden
Haushaltssteckdose mit Wallbox2 bis 6 Stunden
Öffentliche Ladesäulen2 bis 4 Stunden
Öffentliche Schnell-Ladesäulen1 Stunde
Tesla-Superchargeretwa 20 Minuten

Eine private Ladestation hat je nach Ausführung eine oder zwei Ladepunkte vom Typ-2 für Wechselspannung. Seit einigen Jahren ist der Typ-2-Stecker das Standardmodell in Europa. Wallboxen sind mit einer Ladebuchse oder einem angeschlagenen Ladekabel erhältlich, welches am komfortabelsten zu nutzen ist, da kein Kabel aus dem Kofferraum geholt werden muss. Ladekabel gibt es in verschiedenen Längen, Farben oder auch als Spiralkabel. Für ältere Elektroautos mit Typ-1-Stecker sollte es eine Version mit Ladebuchse sein, in die das entsprechende Adapterkabel von Typ1 auf Typ 2 eingesteckt werden kann.

Zuhause laden

Eine Wallbox ist ein kompaktes Ladegerät, das zum Schnellladen von Elektroautos genutzt werden kann. Im Grunde ist eine Wallbox mit einem Steckdosenadapter für ihr Smartphone zu vergleichen – eben nur für Ihr E-Auto. Im Gegensatz zu öffentlichen Ladestationen sind Wallboxen für den privaten Gebrauch schnell und einfach aufgebaut und für den Einsatz in Innenräumen (Garagen) sowie im Außenbereich (Parkplätze und Carports) gedacht. Als Schnittstelle zwischen dem Starkstromnetz und dem Ladekabelstecker sorgt die Wallbox für eine sichere und reibungslose Kommunikation zwischen Strominfrastruktur, Ladekabel und Ladeelektronik des Elektroautos.

Kurz gesagt: Eine Wallbox sorgt für mehr Komfort und Sicherheit beim Laden Ihres Elektroautos bei Ihnen zuhause. Wallboxen bringen vor allem gegenüber dem Laden mit einer Haushaltssteckdose viele Vorteile mit sich: Aufgrund der höheren Ladeleistung, können Sie ihr E-Auto mit einer Wallbox deutlich schneller laden. Innerhalb von wenigen Stunden ist der Akku Ihres E-Autos vollständig aufgeladen (abhängig von Modell des Autos, Leistung der Ladestation und Ladestand der Batterie).

Zudem bietet eine Wallbox maximalen Komfort. Die Ladestation wird an einem für Sie perfekten Platz angebracht, sodass mit nur einem Handgriff das Ladekabel in der Ladebuchse des Autos platziert werden kann. Im Übrigen bietet eine Wallbox maximale Sicherheit für Sie und ihr Zuhause. Denn sie verfügt über einen allsensitiven Schutzschalter, welcher sogar Gleichstromfehler erkennt und sicher abschaltet.

Grundsätzlich passt jede Wallbox zu jedem Elektroauto. Einziges Ausschlusskriterium kann der Steckertyp sein: Ist an der Wallbox ein festes Ladekabel mit Typ-1-Stecker verbaut, Ihr Auto benötigt aber einen Typ 2 Stecker, können Sie nicht ohne einen Adapter laden. Wir beraten Sie gern zu Ihren Möglichkeiten.

Wallboxen gibt es mit einer Leistung ab 3,7 Kilowatt (kW). Welche Ladeleistung letztendlich bei Ihnen installiert wird, hängt primär von Ihrem Elektrofahrzeug ab. Für Plug-In Hybride sind 3,7 kW ausreichend – in der Regel kann ein Plug-In Hybrid sowieso nicht mehr Leistung aufnehmen. Dies gilt auch für einige reine Elektroautos wie den Nissan Leaf

Am gängigsten ist jedoch eine Ladeleistung von 11 kW, für die sich die meisten E-Autos eignen. Mit dieser Ladeleistung sind das Fahrzeug in wenigen Stunden voll aufgeladen. Zum Vergleich: Lädt man einen aktuellen BMW i3 an der üblichen Haushaltssteckdose, dauert eine Vollladung fast 10 Stunden, mit einer 11 kW-Wallbox dagegen nur gut drei Stunden. Wer absehen kann, dass sein Elektroauto beim Ladevorgang regelmäßig länger steht, dem reicht die Wallbox mit einer Leistung von 11 Kilowatt. Das reicht aus, um einen BMW ID.3 mit mittlerer Batterie in fünf bis sechs Stunden vollständig aufzuladen. Ein Ladekabel verbindet das Auto mit der Wallbox. Es kann im E-Auto mitgeführt werden oder fest mit der Wandladestation verbunden sein. Üblich sind heute Ladekabel mit Typ-2-Stecker. Bei einigen asiatischen Herstellern sind noch Typ-1-Stecker verbreitet, die mit Adapter kompatibel gemacht werden können. Vorsicht: Eine Wallbox mit einer Ladeleistung über 11 kW ist meldepflichtig. Im besten Fall nehmen Sie frühzeitig Kontakt zu Ihrem Energieversorger auf, der die Voraussetzungen bei Ihnen vor Ort klären kann.

Wallboxen mit 22 kW laden noch schneller, sind aber auch teurer. Außerdem muss der Netzbetreiber einer Installation hier ausdrücklich zustimmen. Einige Elektroautos wie der Renault Zoe oder Taslas können bereits 22 kW Ladeleistung aufnehmen. Einfache Wallboxen sind günstig, vernetzte Wallboxen bieten mehr Funktionen: Sie sind mit dem Internet verbunden und lassen sich per Smartphone an steuern, liefern Daten zu den Ladevorgängen, lassen sich mit Smart-Home-Systemen und Solaranlagen verknüpfen und haben teilweise sogar einen eigenen Stromzähler an Bord und. Der ist etwa dann sinnvoll, wenn man einen Dienstwagen fährt und die Ladekosten mit dem Arbeitgeber abrechnen will. Gerade Mieter und Wohnungseigentümer sollten zudem eine Wallbox mit Zugangskontrolle wählen.

Ja, grundsätzlich ist das Laden an einer normalen Haushaltssteckdose bei den meisten Elektroautos möglich. Allerdings ist das ziemlich langsam und zudem auch sehr gefährlich. Denn hierbei besteht immer die Gefahr von Kurzschlüssen und Kabelbränden durch Überhitzung, da Haushaltssteckdosen und deren Zuleitungen nicht auf derartig hohe Dauerbelastungen ausgelegt sind. Wir empfehlen daher immer eine Wallbox, die speziell für das Laden eines Elektroautos entworfen wurde.

Zur Installation einer Wallbox wird ein Starkstrom-Anschluss benötigt. Der gewöhnliche Haushaltsstrom mit 230 V reicht dafür nicht aus. Die Wallbox wird üblicherweise an 400 Volt mit 16 oder 32 Ampere angeschlossen (also Starkstrom).

Eine Starkstromsteckdose erkennen Sie an der roten Schutzkappe und den fünf kreisförmig angeordneten Kontakten. Einen solchen Anschluss gibt es in fast jedem Haushalt – für den Elektroherd. In der Garage ist er eher die Ausnahme und muss erst durch technisches Personal neu verlegt werden. Sollten Sie bereits einen Starkstromanschluss in Ihrer Garage haben, reduziert sich der Aufwand für die Installation deutlich, da weniger Kabel verlegt werden müssen.

Im ersten Schritt ist zu prüfen, ob Ihre Garage bereits über einen Starkstromanschluss verfügt. Ist dies der Fall, steht einer Installation grundsätzlich nichts im Weg. Sollte dies jedoch nicht der Fall sein, müssen entsprechende Kabel von Ihrem Hausanschluss in die Garage verlegt werden. Je nach Entfernung und den Gegebenheiten (z.B. Wiese oder Asphalt?) zwischen Ihrem Hausanschluss und der Garage könnten dabei mitunter aufwendige Erdarbeiten anfallen.

Grundsätzlich können Sie als Mieter einer Wohnung oder eines Hauses eine Ladestation installieren, um damit Ihr Elektroauto zu laden. Dabei gilt es jedoch einige Punkte zu beachten. Neben der Sicherstellung der technischen Voraussetzungen, muss vor allem auch der Eigentümer bzw. Ihr Vermieter seine Zustimmung geben. Gerade bei Eigentümergemeinschaften, beispielsweise in einem Mehrfamilienhaus, bedarf es nicht nur der Zustimmung Ihres Vermieters – auch die Miteigentümer müssen der Installation Ihrer Ladestation zustimmen. Haben Sie diese Zustimmungen eingeholt, gilt es die örtlichen Gegebenheiten zu prüfen und gegebenenfalls die technischen Voraussetzungen für Ihre Ladestation zu schaffen. Anschließend steht der Installation Ihrer eigenen privaten Ladestation nichts mehr im Weg.

Ja, Sie können pro Ladestation einen staatlichen Zuschuss i.H.v. 900 Euro auf die Anschaffung und Installation erhalten. Um eine Förderung für Ihre Ladestation zu erhalten, müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:

  • Ladeleistung von 11 kW (optional 22 kW gedrosselt auf 11 kW)
  • Intelligente und steuerbare Ladestation
  • Installation von einem Fachunternehmen
  • Strom zu 100% aus erneuerbaren Energien

Der Förderungsantrag muss vor dem Kauf Ihrer Ladestation beim Bund beantragt werden. Selbstverständlich unterstützen wir Sie gern bei diesem Prozess. Gemeinsam mit Ihnen füllen wir u. a. das Förderantragsformular aus und beraten Sie umfassend zu Ihren Möglichkeiten und Wünschen.

Ja, grundsätzlich kann jede Wallbox, die an das Hausnetz angeschlossen ist, mit Strom aus einer Photovoltaik-Anlage betrieben werden. Denn eine Photovoltaik-Anlage speist den erzeugten Strom zunächst in das Hausnetz ein, von wo dieser weiter zu allen Verbrauchern fließt - auch zur Wallbox und damit zum Auto. Um jedoch sicherzustellen, dass Ihr E-Auto ausschließlich mit Solarstrom geladen wird, ist darauf zu achten, dass die Wallbox, für die Sie sich entscheiden, eine Solarladefunktion wie die Wallboxen von MENNEKES hat. Das bedeutet, sie muss geeignete Schnittstellen für die Kommunikation mit der Photovoltaik-Anlage aufweisen. Übrigens: Sollte die momentane Leistung der Photovoltaik-Anlage nicht zum Laden des Autos ausreichen, fließt automatisch Strom aus dem Netz hinzu.

Dies ist abhängig von dem Leistungsumfang Ihrer Wallbox. Einige smarte Wallboxen unterstützen die Stromversorgung durch eine Wärmepumpe oder PV-Anlage. Gerne unterstützen wir Sie auch bei der Auswahl der richtigen Wallbox im Rahmen einer Beratung.

Nach derzeitiger Gesetzeslage sind Sie grundsätzlich dazu verpflichtet, die Installation Ihrer privaten Wallbox vorab bei Ihrem Netzbetreiber anzumelden. Für Netzbetreiber dient dies ausschließlich der Information - aber es ist wichtig, zu wissen, wie viele Ladepunkte im Netz angeschlossen sind, damit weiterhin die Netzstabilität gewährleistet werden kann. Dem Netzbetreiber erleichtert es, die lokalen Belastungen einzuordnen, eine stabile Versorgung für alle zu garantieren und eine Überlastung des Netzes zu vermeiden.

Bei Ladestationen mit mehr als 11 kW Ladeleistung benötigen Sie zudem eine Genehmigung des Netzbetreibers. Nach Ihrem Antrag wird geprüft, ob Ihr Hausanschluss, die Leitungen und das Stromverteilnetz für eine solch hohe Leistung geeignet sind. Ein solcher Genehmigungsprozess kann je nach Stromnetzbetreiber mehrere Monate dauern. Zudem bevorzugen viele Netzbetreiber die Anmeldung durch einen Elektriker. Daher unterstützen wir Sie gern bei Ihrem Antrag für die Genehmigung.

Strom

Das Laden kann per Wechselstrom, Drehstrom oder Gleichstrom erfolgen. Beim Wechselstromladen wird das Elektroauto über eine Haushaltssteckdose (Schukosteckdose) mit dem Stromnetz verbunden. Bei der Drehstromladung wird das Fahrzeug über ein Kabel an eine Drehstromsteckdose angeschlossen oder mit einer Ladestation verbunden. Beim Schnellladen wird Gleichstrom aus der Ladesäule direkt in das Fahrzeug eingespeist.

Grundsätzlich können Sie Ihr E-Auto zuhause mit jedem Stromtarif laden, den Sie aktuell nutzen. Möchten Sie allerdings eine staatliche Förderung für Ihre Wallbox erhalten, wird die Nutzung von reinem Ökostrom zwingend vorausgesetzt. Sie benötigen daher einen Ökostromvertrag wie den der badenova. Sollten Sie noch keinen Ökostrom-Tarif nutzen, beraten wir Sie gern zu Ihren Möglichkeiten. Mit einem Ökostrom-Tarif beteiligen Sie sich zudem aktiv am Ausbau von erneuerbaren Energien und tragen Ihren Teil zum Klimaschutz und zur Energiewende bei, damit der Strom in Zukunft immer grüner wird.

Der Strom aus der heimischen Steckdose ist ein Strom-Mix. Dieser beinhaltet Strom aus erneuerbaren Energien wie Wind oder Solar, aber auch konventionell erzeugten Strom aus Atom-, Kohle- und Gasenergie. Ökostrom wird zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien erzeugt. Das bedeutet, im Gegensatz zu dem konventionell erzeugtem Strom entstehen bei der Erzeugung von Ökostrom kaum CO₂-Gase. Mit einem Ökostrom-Tarif wie dem der badenova beteiligen Sie sich zudem aktiv am Ausbau von erneuerbaren Energien und tragen Ihren Teil zum Klimaschutz und zur Energiewende bei, damit der Strom in Zukunft immer grüner wird.

Grundsätzlich laden Sie zuhause mit Ihrem Haushaltsstromtarif. Sowohl der Haushaltsverbrauch als auch der Ladestrom werden über denselben Zähler abgerechnet, sofern sie nicht einen separaten Zähler für Ihre Ladestation haben. Einige Stromanbieter stellen mittlerweile aber auch bestimmte Lade- oder Autostromtarife zur Verfügung. Auch wenn der Begriff Autostrom andeutet, dass es sich um eine besondere Art von Strom handelt, geht es hier letztendlich nur um einen speziellen Tarif für Ihr E-Auto. Denn die Elektrofahrzeuge benötigen genau den gleichen Strom, wie jedes andere Haushaltgerät auch. Den extra Tarif schließen Sie aus dem Grund ab, da ein E-Auto mehr Kilowatt verbraucht. Bei diesen Stromtarifen ist der Arbeitspreis entscheidend. Je günstiger der Preis je Kilowattstunde ausfällt, desto besser.

Der monatliche Abschlag Ihrer Stromrechnung erhöht sich entsprechend des Mehrverbrauchs an Strom, den Sie zum laden Ihres E-Autos benötigen. Dieser Abschlag ist jedoch immer zunächst eine Einschätzung Ihres Energieversorgers. Was Sie letztendlich wirklich für das Laden Ihres E-Autos bei sich zu Hause zahlen, erfahren Sie mit der Jahresendabrechnung.

Technik-Check

Damit Ihre Wallbox die volle Leistung abgeben kann, muss Ihr Hausanschluss einen hinreichend großen Hausanschlusswert haben. Teilweise ist bei älteren Häusern (oft vor 1990) dieser Hausanschlusswert zu gering. Sollte das der Fall sein, lässt sich der Hausanschlusswert im Regelfall trotzdem auch ohne eine neue Verkabelung so anpassen, dass Sie eine Ladestation betreiben können. Ob und welche Maßnahmen bei Ihnen notwendig sind, können unsere Techniker ganz einfach bei einem Technik-Check prüfen.

Ob bei Ihnen eine Ladestation installiert werden kann, zeigt sich nach der Durchführung eines Technik-Checks durch einen geschulten Elektriker. Um einen Technik-Check bei Ihnen durchführen zu lassen, melden Sie sich gerne über unseren Online-Produktberater oder per Email unter service@smarter-fahren.de oder per Telefon unter 089 / 70809915 bei uns.

Bei einem Technik-Check wird technisch geprüft, ob der heimische Netzanschluss für die Nutzung einer Wallbox ausgelegt ist. Fehlt ein entsprechender Starkstromanschluss, muss dieser neu gelegt werden. Das gleiche gilt für die Versorgung im Hausverteilerkasten. Dafür legen unsere Experten eine neue Leitung, die mit einer Sicherung geschützt wird. Ist bereits ein Starkstromanschluss in der Garage oder im Carport vorhanden, kann dieser für die Wallbox verwendet werden. Der Technik-Check dauert circa 30 Minuten.

Nachdem Sie die Bestellung des Technik-Checks in Auftrag gegeben haben, tritt unser Service mit Ihnen in Kontakt, um mit Ihnen einen passenden Termin für den Technik-Check zu vereinbaren. Wollen Sie Ihren bereits vereinbarten Termin ändern oder absagen? Kein Problem – kontaktieren Sie uns per E-Mail unter service@smarter-fahren.de oder einfach telefonisch unter 089 / 70809915. Wir sind von Montag bis Freitag von 8 – 17 Uhr gerne für Sie da.

Idealerweise sind Sie, als Auftraggeber, selbst dabei. So können direkt während des Termins erste Ergebnisse erläutert oder Fragen geklärt werden. Zum Beispiel ob Erdarbeiten notwendig sind oder Ihr Hausanschluss die Installation der gewählten Wallbox ohne weitere Arbeiten am Hausanschluss zulässt. Sollten Sie nicht vor Ort sein können, können Sie auch jemanden beauftragen, der dem Techniker einen Zugang zum Hausanschluss, zum geplanten Installationsort und dem Weg dazwischen gibt.

Der Technik-Check dauert ca. 30 Minuten. Die Dauer kann sich je nach Komplexität des Falles und der Gegebenheiten vor Ort verkürzen oder verlängern. Bitte stellen Sie sicher, dass der Techniker Zugang zu Ihrem Sicherungskasten, ggfs. Hausanschluss und zum gewünschten Nutzungsort der Wallbox hat.

Ist das Ergebnis des Technik-Checks positiv und eine Wallbox kann bei Ihnen installiert werden, dann senden wir Ihnen das finale Angebot zu. In diesem sind auch die evtl. zusätzlich anfallenden Kosten für Baumaßnahmen enthalten, die sich aus dem Technik-Check ergeben haben. Sobald Sie dieses Angebot unterzeichnet haben, werden wir uns zwecks Installationstermin mit Ihnen in Verbindung setzen.

Installation

Sobald Sie eine Bestellbestätigung von uns erhalten haben, leiten wir die Terminvereinbarung für Ihre Installation ein. Die Dauer bis zur Installation hängt von der Verfügbarkeit der Wallbox (Lagerware/Durchlaufposten) und den ggfs. notwendigen Zusatzarbeiten wie beispielsweise Tiefbau, die vor der Installation durchzuführen sind, ab. Sobald die Installation bei Ihnen erfolgt ist, ist Ihre Ladeeinrichtung einsatzbereit und Sie können Ihr E-Fahrzeug sofort laden.

In der Installation sind folgende Arbeiten enthalten:

  • Die Montage und Inbetriebnahme der Wallbox inkl. notwendigem Zubehör und Material
  • Das Verlegen von Kabeln
  • Das Herstellen von Wanddurchbrüchen
  • Das Anmelden der Ladestation beim Netzbetreiber

Sollten bei Ihnen während des Technik-Checks notwendige bauliche Maßnahmen wie ein Mauerdurchbruch oder Tiefbauarbeiten festgestellt werden, müssen diese vor der Installation durchgeführt werden. Wir vermitteln Ihnen auf Wunsch gerne einen Dienstleister und koordinieren die Termine.

Nein, Sie sollten Ihre Wallbox von einem qualifizierten Fachmann installieren lassen, denn auf einem Kabel der Wallbox liegt in der Regel eine Spannung von 400 Volt an. Neben der Gefahr für Leib und Leben droht bei einem Schadensfall in der Regel großer Ärger mit der Versicherung. Sollten Sie zudem eine Förderung beantragen wollen, ist eine der Voraussetzungen, dass die Ladestation von zertifizierten Elektrikern durchgeführt wird.

Folgende Dinge müssen Sie vor der Installation beachten:

  • Stellen Sie sicher, dass unser Techniker Zugang zu Ihrem Sicherungskasten, ggfs. dem Hausanschluss und dem gewünschten Ort hat, an dem die Wallbox installiert werden soll
  • Falls Sie sich für eine smarte Wallbox entschieden haben, halten Sie Ihr WLAN-Passwort bitte bereit

Die Installation dauert im Durchschnitt ca. zwei Stunden. Je nach örtlichen Gegebenheiten und dem Umfang evtl. notwendiger Zusatzarbeiten, kann sich die Dauer der Installation verkürzen oder verlängern. Eine grobe Einschätzung erhalten Sie bei der Terminvereinbarung.

Falls bei einer Installation Probleme auftreten, versuchen wir diese bei Ihnen vor Ort zu lösen. Im Regelfall kann das Problem unmittelbar behoben werden. Sollte die einmal nicht der Fall sein, muss die Installation vorläufig abgebrochen werden. Der Installateur teilt Ihnen dann das weitere individuelle Vorgehen mit.

Service

Unser Service ist sowohl telefonisch als auch per E-Mail von Montag bis Freitag von 8 – 17 Uhr für Sie verfügbar. Kontaktieren Sie uns einfach unter 089 / 70809915 oder per E-Mail unter service@smarter-fahren.de. Gemeinsam versuchen wir, Ihr Anliegen so schnell es geht zu lösen.

Sofern Sie keine Abrechnung der Ladevorgänge wünschen, können Sie das smarter-fahren Angebot nutzen. Für komplexere Anwendungswünsche und Abrechnungen verweisen wir an unseren Kooperationspartner smartlab.

Persönliche Daten, die Sie an uns weitergeben, behandeln wir stets vertraulich und bewahren diese sicher auf. In unseren AGB/Datenschutzordnung finden Sie die genauen Zwecke für die Ihre Daten verwendet werden und an welche Partner Sie weitergegeben werden.

Falls Sie eine smarte Wallbox besitzen, tauscht diese regelmäßig Daten über das Internet aus. Dabei sorgt der Hersteller der Wallbox für die Datensicherheit. Die genauen Datenrichtlinien können Sie bei dem Hersteller Ihrer Wallbox einsehen.

Unterwegs laden

Per Ladeapp können Sie ihr Elektroauto bundesweit unterwegs oder im Ausland aufladen. Einige deutsche Anbieter von Ladekarten bieten über ein Netzwerk und Roaming-Vereinbarungen die Möglichkeit, dass deutsche Autofahrer ihr Elektroauto auch an ausländischen Ladestationen aufladen können. Abgerechnet wird über die Gebühren der Ladekarte. Zukünftig wird bei immer mehr Ladestationen auch eine Zahlung per EC-Karte oder Bargeld möglich sein.

Deutschlandweit gibt es derzeit etwa 41.751 öffentliche Ladepunkte (laut Bundesnetzagentur 35.845 Normal- und 5906 Schnellladepunkte). Die aktuellen Zahlen sind in unserem Beitrag zur Ladeinfrastruktur zu finden.

Grundsätzlich ja. Mit der in Kraft getretenen Ladesäulenverordnung II ist das Laden im öffentlichen Raum nun auch anbieterübergreifend und ohne Vertragsbindung möglich. Zunächst war das Stromladen nur an der Säule des Stromanbieters und seiner Roamingpartner möglich, mit dem der Nutzer in einem Vertragsverhältnis steht.

Je nach Anbieter und Modell schalten Sie die Ladesäule per App, SMS oder Kundenkarte frei. Abgerechnet wird entweder über einen Vertrag bei einem Mobilitätsanbieter, über eine Kundenkarte, per App, SMS oder per Prepaidkarte. Oftmals werden auch gesponsorte kostenlose Lademöglichkeiten wie an Supermärkten angeboten.

Zwei Steckertypen haben sich als Standard durchgesetzt. Die europäischen Fahrzeughersteller setzen auf das „Combined Charging System“ (CCS) mit dem Typ2-Stecker. Asiatische Hersteller wie Nissan und Toyota verbauen den Stecker-Typ CHAdeMO. Bislang sind die beiden Steckersystem nicht kompatibel. Daher lässt sich ein Fahrzeug mit einem Typ2-Stecker nicht an einer Ladesäule mit CHAdeMO-Stecker laden. Daneben ist zwischen normalen Ladesäulen mit Wechselstromladung (AC) und Schnellladesäulen mit Gleichstromladung (DC) zu unterscheiden. Für eine schnelle Ladung per Gleichstrom sind bislang nur wenige E-Fahrzeuge ausgerüstet. Das soll sich aber bald ändern.

Standorte mit Ladestationen für Elektroautos finden Sie ganz einfach übers Internet, z. B. unter www.ladenetz.de.

Basiswissen: Fahren

Die Reichweite hängt von zwei Faktoren ab: der Batterie und dem Verbrauch des Elektromotors. Je größer die Batterie ist, desto größer ist die Reichweite.  Der Verbrauch wird u.a. durch den Fahrstil, die Geschwindigkeit sowie die Nutzung von Heizung und Klimaanlage beeinflusst. Moderne Boardsysteme kalkulieren die Reichweite inzwischen jedoch sehr genau und bieten dem Autofahrer gute Orientierung.

Die Außentemperatur beeinflusst sowohl das Laden als auch das Fahren. Stellen Sie bei hohen Temperaturen die Klimaanlage an, steigt der Verbrauch des E-Fahrzeugs und die Reichweite nimmt ab. Das Gleiche passiert, wenn Sie bei niedrigen Temperaturen die Heizung anschalten. Auch die Kapazität der Batterie, also die Energiemenge, die sie aufnehmen bzw. abgeben kann, ist temperaturabhängig. Je kälter die Batterie ist, desto weniger Energie kann sie beim Laden aufnehmen und beim Fahren abgeben. Dies liegt daran, dass Batterien chemische Systeme sind und chemische Prozesse bei niedrigeren Temperaturen langsamer ablaufen.

Als Privatpersonen und Unternehmen können Sie die Förderung eines E-Autos beantragen. Er wird allerdings nur für Neufahrzeuge mit einem Netto-Listenpreis des Basismodells von maximal 40.000 Euro gewährt. Eine aktuelle Liste förderfähiger Fahrzeuge und weitere Förderbedingungen finden Sie auf der Website des BAFA.

Ob Leasing für Sie attraktiver ist als der Kauf des Fahrzeugs, hängt vom Leasingmodell, der Fahrleistung und Ihren persönlichen Vorlieben ab. Das Fahrzeug-Leasing hat den Vorteil, dass Sie stets ein Elektroauto erhalten, das technisch auf dem neuesten Stand ist. Gewerbetreibende können die Leasingraten außerdem als Betriebskosten geltend machen. Kaufen Sie ein Fahrzeug, sind Sie flexibler und beispielsweise nicht an eine bestimmte Kilometerleistung gebunden. Sie tragen jedoch auch technische Risikenm, wie einen Batterieausfall, selbst, ebenso wie das Restwertrisiko.

Nein, die Batterie eines Elektrofahrzeugs muss nicht nach zwei Jahren getauscht werden. Zwar nimmt die Batterie-Kapazität im Laufe der Zeit ab, wodurch sich auch die Reichweite des E-Autos verringert, die Fahrzeughersteller geben jedoch in der Regel acht Jahre Garantie auf die Batterie. So müssen Sie sich keine Sorgen machen, dass Ihr Fahrzeug nicht mehr genug Reichweite hat. Selbst bei einem Austausch der Batterie nach rund acht Jahren, hat die Batterie noch immer eine Restkapazität von ca. 80 %. Für den Gebrauch im Fahrzeug erfüllt die Batterie damit zwar nicht mehr den Sicherheitsstandard, kann aber immer noch als stationäre Speicher zur Netzstabilisierung genutzt werden.

Auf der Suche nach einer Ladelösung? Lassen Sie sich beraten! Wir helfen Ihnen auf Ihrem Weg in Richtung Elektromobilität.

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