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Förderungen von Ladestationen für Unternehmen & Kommunen

01.06.2022

Unternehmen, die ihren Besuchern, Kunden oder den Mitarbeitenden Ladestationen zum Aufladen ihrer E-Autos anbieten, stärken so ihr Image als innovatives, zukunftsfähiges und umweltfreundliches Unternehmen. Zusätzlich können sie dank verschiedener Förderungsmaßnahmen von Bund und Ländern ordentlich sparen.

 

Ladestation im Unternehmen

Für Unternehmen, die ihren Fuhrpark um E-Autos erweitern, empfiehlt es sich, eine eigene Ladeinfrastruktur aufzubauen. Mit dem bundesweiten Zuschuss 441 der KfW-Bank (Ladestationen für Elektroautos – Unternehmen) werden Unternehmen und Organisationen bei der Anschaffung von Wallboxen staatlich gefördert – bis zu 900 Euro pro Ladepunkt.

Mit dem Zuschuss fördert die KfW die Installation von Lade­stationen an Stellplätzen, die nicht öffentlich zugänglich sind. An den Stationen können Firmen­fahrzeuge sowie Privat­fahrzeuge der Beschäftigten aufgeladen werden.

Teil der Förderung ist der Kauf neuer Lade­stationen mit bis zu 22 kW Ladeleistung und intelligenter Steuerung, den Einbau und An­schluss der Lade­stationen, inklusive aller Installations­arbeiten sowie Energie­management-Systeme zur Steuerung der Lade­stationen.

Von diesem KfW-Zuschuss profitieren private und kommunale Unternehmen, freiberuflich Tätige, Kammern, Verbände und gemeinnützige Organisationen inklusive Kirchen, die Lademöglichkeiten für Mitarbeiter und Gäste schaffen wollen.

Voraussetzungen für die Förderung

  • Die Gesamtkosten pro Ladepunkt liegen für Unternehmen bei mindestens 1.285,71 €. Wichtig: Für die Förderung zählt neben der Rechnung für den Kauf der Wallbox auch die Rechnung für die Installation
  • Die Wallbox muss über eine Ladeleistung von 11 kW verfügen. Verfügt die Ladestation über eine höhere Ladeleistung, muss diese vom Elektriker auf 11 kW gedrosselt werden.
  • Die Wallbox muss über eine Ladeleistung von maximal 22 kW verfügen
  • Der Strom für die zu ladenden Elektroautos muss zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien stammen
  • Die Wallbox muss intelligent, steuerbar und neu sein

Ladestation vom Unternehmen

Ob Firmenwagen oder Privat-Pkw: Wer ein E-Auto fährt, braucht eine Ladelösung. Ob man daheim lädt oder im Betrieb, macht bei den Kosten einen großen Unterschied. So sieht es auch das Finanzamt. Und bietet eine vorteilhafte, pauschale Besteuerung: Übereignet der Arbeitgeber dem Nutzer des Firmenfahrzeugs eine Ladeeinrichtung für das Zuhause, wird dies pauschal mit 25 Prozent besteuert. Diese Leistung bleibt frei von Sozialabgaben. Zahlt der Arbeitgeber nur einen Zuschuss für die Anschaffung einer Ladeeinrichtung, die der Firmenwagen-Fahrer selbst übernimmt, wird die Lohnsteuer ebenfalls mit 25 Prozent pauschaliert.

Öffentliche Ladesäule betreiben

Bund und Länder fördern den Ausbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur. Die Förderrichtlinie und wiederholte Aufrufe zur Förderung richten sich an private wie kommunale Betreiber. Aber auch auf Länderebene werden Ladesäulen häufig gefördert. Ein gutes Beispiel ist Nordrhein-Westfalen. Damit Kommunen – oder auch Unternehmen – ihre knappen finanziellen und personellen Ressourcen gezielt und effizient einsetzen, bietet das Land gemeinsam mit dem Bund ein ganzes Paket von Maßnahmen: Von der Umsetzungsberatung über die subventionierte Anschaffung von E-Fahrzeugen bis zur Förderung von privater und öffentlicher Ladeinfrastruktur.

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