Günstiges Elektroauto e.GO

8 (wirklich) günstige Elektroautos

Elektroautos sind unbezahlbar teuer? Stimmt nicht! Wir haben den Markt gescannt und ein paar wirklich günstige E-Autos gefunden. Hier unsere Rangliste.

Es muss nicht immer ein Tesla, Mercedes oder Audi sein! Denn längst geht Elektromobilität auch günstig. Das beweisen die etablierten Autobauer genauso wie diverse Nischenhersteller, die mit interessanten und durchaus konkurrenzfähigen Eigenkreationen im heiß umkämpften Markt der Elektroautos mitmischen. Ein paar dieser Autos wollen wir Ihnen in aller Kürze vorstellen.

Die Kaufprämie gibt es noch dazu

Bei unserer Suche haben wir uns zuallererst eine Preisobergrenze gesetzt: Mehr als 30.000 Euro sollten die Autos nicht kosten. Und: Alle günstigen E-Autos müssen förderfähig sein, also auf der Bafa-Liste der förderfähigen Autos stehen. Alle Preise sind Herstellerangaben. Das heißt: Die Kaufprämie, auch Umweltbonus genannt, haben wir noch nicht abgezogen, der aktuelle Preis ist somit noch günstiger.

Erhöhung der Kaufprämie

Mitte Februar 2020 genehmigte die EU-Kommission die von der Bundesregierung gewünschte Erhöhung des Umweltbonus. Der Umweltbonus soll schnell für rein elektrische Fahrzeuge von bisher 4.000 auf 6.000 Euro und für Plug-In-Hybride von 3.000 auf 4.500 Euro bei einem maximalen Nettolistenpreis von 40.000 Euro steigen. Bei einem Nettolistenpreis von 40.000 bis maximal 65.000 Euro liegt der Umweltbonus für rein elektrische Fahrzeuge dann bei 5.000 Euro und für Plug-In-Hybride bei 3.750 Euro. Was bleibt: Der Umweltbonus wird weiter je zur Hälfte von der Bundesregierung und von den Autobauern finanziert. Für die Förderung sind ab 2020 Bundesmittel in Höhe von 2,09 Milliarden Euro vorgesehen. Die Förderung erfolgt bis zur vollständigen Auszahlung dieser Mittel, längstens bis 2025.
Das bedeutet für die Preise: Vom von uns angegebenen Listenpreis müssen Sie die Kaufprämie noch abziehen! Ein Auto, das der Hersteller für 26.000 Euro verkauft, kostet nach Abzug des Umweltbonus nur noch 20.000 Euro.

Günstige Elektroautos: Unsere Top 8

Hier zeigen wir Ihnen die günstigsten Modelle im Überblick. Ausführliche Infos zu den einzelnen Modellen finden Sie in der Bildergalerie unten auf dieser Seite.

  • Peugeot iOn; Preis: ab 21.800 Euro Euro. Reichweite: rund 100 km.
  • Citroën C-Zero; Preis: Euro ab 21.800 Euro. Reichweite: rund 100 km.
  • e.Go life; Preis: ab 17.900 Euro. Reichweite: je nach Modell zwischen 114 und 156 km (mehr zum e-Go).
  • Smart EQ fortwo; Preis: knapp 22.000 Euro. Reichweite: bis zu 160 km.
  • Renault Zoe; Preis: ab 21.900 Euro. Reichweite: bis zu 316 km.
  • VW E-Up; Preis: ab 21.975 Euro, Reichweite 260 km.
  • Skoda CITIGOe iV; Preis: ab 20.950 Euro, Reichweite 260 km.
  • Seat Mii electric; Preis: ab 20.650 Euro, Reichweite 260 km.

Drei Exoten haben wir noch...

Drei aktuelle Modelle wollen wir Ihnen zeigen, obwohl sie noch nicht in Deutschland erhältlich sind. Es wird auch nicht jeder die staatliche Förderung erhalten - und doch ist für jeden Anspruch etwas dabei.

© Microlino

Der Microlino aus der Schweiz ist ein reines Stadtauto. Es gibt die Zweisitzer-Knutschkugel, die wie eine BMW Isetta aus den fünfziger Jahren aussieht, in zwei Versionen mit einer 8 kWh- oder 14,4 kWh-Batterie. Das wirkt sich auf die Reichweite aus: Sie liegt bei 120 km beziehungsweise 215 km. Der Microlino hat Maximalgeschwindigkeit von 90km/h, was mehr als genug für den Einsatz in der Stadt ist. Er kann an jeder Haushaltssteckdose aufgeladen werden in nur vier Stunden, mit einem Typ 2-Stecker sogar in nur einer Stunde. Der Preis liegt vermutlich bei ungefähr 12.000 Euro. Kleiner Wermutstropfen: Genau wie der Renault Twizy zählt der Microlino den Leichtelektromobilen und wird deshalb nicht in den Genuss der staatlichen Förderung kommen.

Günstiges Elektroauto Luka

© MW Motors

Die schicke Nummer zwei ist der zweisitzige Luka EV der tschechischen Marke MW Motors. Mit rund 300 km Reichweite wird der Luka von vier Elektro-Radnabenmotoren mit insgesamt 50 kW angetrieben. Der Preis liegt bei 30.000 Euro. Wann genau der Luka auf den Markt kommt, lässt der Hersteller noch offen. Für alle, die es nicht abwarten können: Auf der Webseite des Herstellers lassen sich bereits Probefahrten vereinbaren.

© Aiways

Last but not least wollen wir Ihnen noch den chinesischen Aiways U5 Ion vorstellen. Das Elektro-SUV positioniert Aiways als Alternative zu Modellen wie dem VW Tiguan Allspace, dem Jaguar i-Pace oder dem für 2021 angekündigten Mercedes EQC. Interessant macht ihn eine Reichweite von bis zu 560 km bei einer Leistung von 197 PS. Zwar liegt sein Preis mit 35.000 Euro deutlich über unseren angepeilten 20.000 Euro, dafür aber bekommt man für dieses Geld bislang kein SUV mit E-Antrieb.



Fazit: Günstige Elektroautos gibt's

Es gibt sie, die billigen Elektroautos. Zwar ist die Auswahl an günstigen E-Autos noch immer nicht so groß, wie manche Autofahrer sich das wünschen. Aber: Die Preise werden weiterhin fallen – da sind sich die Experten einig.

In China gibt es sogar heute schon ein E-Auto für gerade einmal 5.000 Euro. Auf die hiesige Liste der förderfähigen Elektroautos wird es dieses Fahrzeug aber wohl nicht so schnell schaffen ...

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