Ob zuhause, im Unternehmen oder öffentlich: Möglichkeiten an Ladestationen für Elektroautos gibt es einige. Doch die Technik ist teils komplex, der Markt noch jung und das Angebot unübersichtlich. Hier bekommen Sie den Überblick!

Ladestationen für Zuhause: Wallboxes

Zuhause laden ist vor allem bequem und einfach. Sie sparen sich den Weg zur nächsten Tankstelle und können – abhängig von Ihrem Stromtarif – Kosten reduzieren. Am besten eignet sich eine Wallbox, um Ihr Elektroauto in der Garage oder unter dem Carport zu laden. Das Laden über eine Haushaltssteckdose mit 230 Volt ist technisch möglich, eine spezielle Ladestation mit Anschluss an Starkstrom bietet Ihnen allerdings mehr Sicherheit und lädt das Auto schneller. Die Ladedauer variiert bei den verschiedenen Auto-Modellen und ist von Ladeleistung und Batteriekapazität abhängig.

Worauf Sie bei der Wahl und der Installation Ihrer privaten Ladestation achten sollten, erfahren Sie auf unserer Seite Wallboxes: Alles zur privaten Ladestation.

Mit selbsterzeugtem Solarstrom Kosten sparen

Einzelne Energieversorger bieten bereits spezielle Stromtarife für die Ladestationen von Elektroautos an, die Alternative sind Öko-Stromtarife. Noch besser: Sie produzieren Ihren eigenen Solarstrom. Mit dem Strom aus Ihrer eigenen Photovoltaikanlage fahren Sie dann nicht nur komplett emissionsfrei, sondern auch fast kostenfrei. Um das E-Auto mit dem Solarstrom aus der eigenen Anlage laden zu können, benötigen Sie eine smarte Wallbox. Damit nicht genug:  Dank ihr können sie kilowattgenau den Verbrauch überwachen oder die Ladezeit vorprogrammieren.

Laden von E-Autos: Das sind die Möglichkeiten

Ladestationen für Mieter

Für Mieter in einem Mehrfamilienhaus ist die Anschaffung einer Ladestation fürs Elektroauto mit viel Überzeugungskraft verbunden. Denn befindet sich das Mehrfamilienhaus nicht in Einzelbesitz, liegen Erfolg und Scheitern nicht allein in den Händen Ihres Vermieters. Sondern: in denen aller Parteien der Eigentümergemeinschaft. Diese muss der Ladestation nämlich zustimmen. Das soll sich ändern: Die Regierung plant das "Recht auf die Ladestation". Mit einem Gesetzentwurf kann aber erst im Jahr 2020 gerechnet werden.

Eine Alternative für Mieter ist das sogenannte Wallbox-Sharing. Hierbei vermieten Privatpersonen ihre eigene Ladestation. Diese Lösung ist in Deutschland noch nicht weit verbreitet, sodass sich in Apps wie NEXTCHARGE neben öffentlichen nur wenige private Ladestationen finden. Andere Unternehmen wie Share&Charge, die sich  auf Peer-to-Peer Lösungen fokussierten, stellten die App auf dem deutschen Markt ein.

Ladestationen für Unternehmen und Gewerbe

Ladestationen in Unternehmen stehen der Firmenflotte, aber auch den Beschäftigten zur Verfügung. Welche Ladevorrichtung man im Unternehmen installiert, wird durch mehrere Faktoren bestimmt. Möchten Arbeitgeber Ihren Mitarbeitern die Möglichkeit bieten, Ihr E-Auto während der Arbeitszeit zu laden, dann genügen Ladestationen mit 11 Kilowatt (kW). Sollen beispielsweise Firmenwägen für den Vertrieb oder Lieferfahrzeuge geladen werden, sollte man sich für eine schnellere Ladelösung entscheiden: Wallboxes mit 22 kW oder DC-Ladesäulen mit 43 kW sind dann die richtige Wahl. Beachten Sie: Ladestationen ab 11 kW müssen Sie beim Netzbetreiber anmelden, ab 22 kW vorab genehmigen lassen.

Die Vorteile: Deshalb sollten Unternehmen Ladestationen installieren

Immer mehr Unternehmen setzen auf Elektromobilität, und das nicht ohne Grund: Wer E-Fahrzeuge als Dienst- oder Lieferwägen einsetzt, verbessert nicht nur seine Umweltbilanz. Unternehmen zeigen Umweltbewusstsein und tragen zu einem positiven Arbeitgeberimage bei. In Zeiten des Fachkräftemangels und dem wachsenden Streben nach Nachhaltigkeit ein entscheidender Vorteil.

Abgesehen vom Einflüssen auf das Image verschaffen Ladestationen im Unternehmen auch finanzielle Vorteile. Denn auch für Ladestationen im Unternehmen oder gewerbliche Ladestationen existieren zahlreiche Förderprogramme. Außerdem entfallen nicht nur Tankfahrten, auch die Verwaltung von Tankkosten ist einfacher. Die Abrechnung der Tankvorgänge erfolgt dank smarter Wallbox digital.

Bild: Elektroauto lädt an öffentlicher Ladestation

Bild: Elektroauto lädt an öffentlicher Ladestation

Smarte Wallboxes: Laden leicht gemacht

Sollen regelmäßig verschiedene Elektroautos geladen werden, bietet sich eine smarte Wallbox an. Diese ist mit dem Internet verbunden und lässt sich per Smartphone ansteuern. Das erleichtert die Abrechnung per App. Und: Ladestation und Solaranlagen sowie Smart-Home-Systeme lassen sich verknüpfen.

Der Vorteil: Via Data User Protocol (UDP) können Betreiber die Ladestation im Smart Home ansteuern und Statusinformationen abrufen. So können sie den Strombezug des Elektrofahrzeugs von der Photovoltaikanlage oder dem Batteriespeicher regeln. Und die zuhause geladene Energie für Firmenwägen rechnen Mitarbeiter über smarte Wallboxes ganz einfach mit der Firma ab.

Ladestationen in Hotels und Restaurants

Hotels, Restaurants, Supermärkte und andere Unternehmen mit regem Kundenverkehr profitieren ebenfalls vom nachhaltigem Image und Wettbewerbsvorteilen: Fahrer von E-Autos bevorzugen Orte, an denen sie während dem Einkauf oder Aufenthalt ihr Elektroauto laden können. Während die großen Ketten bereits aktiv sind, stehen kleinere Unternehmen vor einer Reihe schwieriger Entscheidungen: Stellen Sie die Ladestation kostenlos zur Verfügung? Gibt es Förderung? Wie steht es um die steuerliche Bewertung. Mehr Infos in unserem Artikel "Laden in Hotels und Restaurants".

Ladestationen gewerblich betreiben

Tankstellen und Unternehmen, deren Gelände günstig gelegen ist, können Ladestationen gewerblich betreiben. Kapazitäten und Ladezeiten müssen dafür sorgfältig geplant werden. Für den gewerblichen Einsatz inklusive Abrechnung empfehlen sich Ladesäulen mit höherer Ladeleistung von 22 kW oder Schnellladesäulen. Bereits bei der Planung der Ladestation müssen die Betreiber Maßnahmen zur Überwachung, Auswertung und Abrechnung der Ladevorgänge bedenken. Die Erfassung des Verbrauchs von Elektrizität mit Messgeräten unterliegt dem Mess- und Eichgesetz (MessEG) und der Mess- und Eichverordnung (MessEV). Zudem müssen öffentlich zugängliche Ladestationen den Anforderungen der Ladesäulenverordnung (LSV) folgen.

Weitere Hinweise und Tipps zum Betrieb einer Ladesäule finden Sie auf Ladesäule betreiben.

Öffentliche Ladestationen und Ladesäulen

Zwei Männer laden Ihr Elektroauto an einer E-Ladestation

Bild: Elektroauto wird an einer öffentlichen Ladestation geladen.

Öffentliche Ladestationen für Elektroautos werden in Deutschland überwiegend von Energieversorgern betrieben. Durch die Ausweitung von Förderungen für E-Autos und Ladeinfrastruktur versucht die Bundesregierung, die Attraktivität von Elektromobilität zu steigern – sowohl aus Sicht von Betreibern als auch von E-Fahrzeughaltern. Neben den Energieversorgern betreiben vor allem Parkhäuser, Hotels und Supermärkte Ladestationen.

Weil es viele Anbieter gibt, finden sich unterschiedliche Bezahlsysteme auf dem Markt. Deshalb müssen sich E-Autofahrer häufig bei mehreren Systemen registrieren und sich mit wenig transparenten Preisen auf dem Markt abfinden. Roaming-Dienste wie ladenetz.de bündeln Stadtwerke und Kooperationspartner zu einem Netz, sodass die Abrechnung bei den Netzwerkpartnern über das gleiche System möglich ist. Mehr zum Thema: Bezahlung an E-Ladestationen.

Das Netz an öffentlichen Ladestationen und Ladesäulen wächst so immer weiter. Der BDEW meldete im Dezember 2020 einen Zuwachs von 50% innerhalb eines Jahres: Von knapp 16.000 auf fast 24.000 Ladestationen. Alle öffentlichen Ladesäulen und -stationen deutschlandweit finden Sie über die Karte aller Elektrotankstellen – zur Verfügung gestellt von der Open Charge Map und herstellerneutral.

Kostenlose Ladestationen

An einigen öffentlichen Stromtankstellen können E-Autos kostenlos geladen werden. Das ist vor allem bei Hotels, Restaurants oder Discountern möglich. Seit Kurzem bieten Ketten wie Ikea, Lidl oder Kaufland ihren Kunden an, ihr E-Auto während des Einkaufsbummels kostenlos zu laden.

Ladestation anmelden und genehmigen lassen

Seit dem 21. März 2019 gilt nach § 19 der Niederspannungsanschlussverordnung (NAV) die Meldepflicht für Ladestationen für Elektrofahrzeuge. Demnach müssen Sie Ihre Ladestation bei Ihrem örtlichen Netzbetreiber anmelden. Aber Achtung! Der örtliche Netzbetreiber ist nicht unbedingt Ihr Stromversorger.

Mit der Meldepflicht sollen die Regelungen zur Meldung von Wallboxes bei den Netzbetreibern vereinheitlicht werden und ein besserer Überblick über die Anzahl der in Deutschland installierten privaten Ladeeinrichtungen erlangt werden.

Welche Ladestationen müssen Sie anmelden oder genehmigen?

Die Meldepflicht gilt für alle Ladestationen, unabhängig ihrer Anschlussleistung. Haben Ladestationen eine maximale Ladeleistung von mehr als 12 kW, unterliegen sie nicht nur der Meldepflicht, sie müssen auch im Vornherein genehmigt werden. Dafür ist ebenfalls der Netzbetreiber zuständig. Den Antrag können Sie oder Ihr Installateur stellen.

Förderung für Ladeinfrastruktur

Während der Staat die Anschaffung von E-Autos mit den Umweltbonus fördert, vergibt er bisher keine Fördermittel für die Anschaffung von Ladestationen für den Privatgebrauch. Allerdings fördern einige Kommunen die Installation öffentlicher Ladeinfrastruktur für E-Autos. Eine Übersicht aller Förderungen hat der ADAC zusammengefasst.

Als einziges Bundesland bezuschusst Nordrhein-Westfalen die Errichtung öffentlicher und privater Ladepunkte. Neben der Errichtung werden weitere Ausgaben, wie beispielsweise Tiefbaumaßnahmen, Anfahrschutz oder der Netzanschluss gefördert. Wichtige Voraussetzung für den Zuschuss: Der Strom für den Ladevorgang muss aus erneuerbaren Energien stammen.

Förderungen öffentlich zugänglicher Ladestationen

Bis 2020 investiert die Bundesregierung 300.000 Euro in die Förderung von öffentlichen Ladestationen mit dem Ziel eines flächendeckenden, bedarfsgerechten und nutzerfreundlichen Ladenetzes. Neben der Errichtung von Schnellladeinfrastruktur unterstützt der Staat den Ausbau von einfachen Ladesäulen, um die Kundenbedürfnisse dem Park- und Fahrverhalten entsprechend abdecken zu können.

Mit dem Beschluss vom 18. November 2019, die Förderung von E-Autos zu erweitern und zu verlängern, beschloss das Bundeskabinett gemeinsam mit der Automobilindustrie ebenfalls die Ladeinfrastruktur weiter auszubauen. Bis 2022 sind 50.000 neue Ladepunkte für Elektroautos angedacht, davon sollen 15.000 Ladestationen von der Automobilwirtschaft gestellt werden.

Kostenlose Beratung: Ladestation für privat oder Gewerbe

Wer eine Ladestation für sein Elektroauto im privaten oder gewerblichen Umfeld kaufen, installieren oder betreiben möchte, steht vor einer Reihe von Fragen und Problemen. Wen können Sie lokal ansprechen? Wer hat Erfahrung in diesem jungen Feld? Und wer berät Sie neutral und umfassend?

Wir von smarter-fahren.de bieten Ihnen gerne eine professionelle, kostenlose Erstberatung. Nach dem Gespräch empfehlen wir Ihnen – bei Bedarf – einen Partner direkt bei Ihnen vor Ort. Ob Sie sein Angebot annehmen oder nicht, steht Ihnen dabei völlig frei. Ihnen entstehen somit keinerlei Aufwände.

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Wie geht es nach der telefonischen Beratung weiter?

Unser regionaler Partner erstellt für Sie ein unverbindliches Angebot zu Kauf und Installation einer Wallbox. Nachdem Sie das Angebot erhalten haben, können Sie entscheiden, ob Sie es wahrnehmen – alle vorherigen Schritte sind völlig unverbindlich. Wenn Sie die Wallbox kaufen und installieren wollen, kümmert sich der regionale Partner um die Abwicklung aller weiteren Schritte.

Das sind unsere Partner

Mit diesen Stadtwerken und weiteren Versorgern arbeiten wir zusammen

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„Mit meinem Team stehe ich dafür, dass Sie eine erstklassige Beratung für Ihre individuelle Ladelösung erhalten. Und dank unserer Partnerschaft mit Stadtwerken sorgen wir deutschlandweit für eine erstklassige Abwicklung.“

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