Als Vermieter oder Verwalter zur Ladelösung im Mehrfamilienhaus

Die Installation und der Betrieb einer Ladeinfrastruktur für E-Autos im Mehrfamilienhaus werden zukünftig immer relevanter für die Bewohner des Hauses. Wir geben Ihnen gerne einen Überblick über den Ablauf:

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Das spricht für eine Ladeinfrastruktur im Mehrfamilienhaus:

Modern ausstatten

Statten Sie Ihre Immobilie zukunftsorientiert aus

Zufriedenheit erhöhen

Erhöhen Sie die Zufriedenheit der Wohnparteien

Wert steigern

Steigern Sie den Wert Ihres Wohngebäudes

Anspruch auf eine Wallbox

 

Durch das Wohnungseigentumsmodernisierungsgesetz (WEMoG) wurde der Ausbau von Ladeinfrastruktur im Mehrfamilienhaus erheblich erleichtert. Die Auf- oder Umrüstung von Parkplätzen im Neu- und Bestandsbau ist nun rechtlich geregelt. Jeder Mieter oder Eigentümer hat somit
grundsätzlich einen Rechtsanspruch auf eine Wallbox zum Laden des
Elektroautos
. Als Vermieter oder Verwalter eines Objektes behalten Sie
dennoch das Mitspracherecht bei der konkreten Umsetzung des Vorhabens.

Schritt für Schritt zur Ladeinfrastruktur

 

1. Beraten lassen

Wir von smarter-fahren beraten Sie persönlich, individuell und stellen Ihnen eine kostenlose Checkliste mit den wichtigsten Punkten zur Verfügung, die Sie bereits im Voraus klären können. Darüber hinaus sind wir Ansprechpartner für alle Fragen und stehen Ihnen bei Ihrem Vorhaben mit Rat und Tat zur Seite.

 

2. Förderungen beantragen

Eigentümer von Mehrfamilienhäusern können sich lukrative Förderungen sichern. Nordrhein-Westfllen fördert beispielweise die Konzeption von Ladeinfrastruktur in Gebäuden ab vier Wohneinheiten mit bis zu 15.000 Euro und für jede installierte Wallbox mit 1.000 Euro.

 

3. Bewohner informieren

Treten Sie frühzeitig in Dialog mit den Wohnparteien des Mehrfamilienhauses, um Ihr Vorhaben
anzukündigen, damit es später bei der Umsetzung zu keinen Missverständnissen kommt. Kosten für
Ladeinfrastruktur sind zum Teil auf die Bewohner umlagefähig.

 

4. Gebäude-Check durchführen

Vor dem Kauf einer Ladeinfrastruktur ist die Prüfung der örtlichen Gegebenheiten durch einen
technischen Planer
von enormer Wichtigkeit, um den Installationsaufwand abzuschätzen. Solch ein technischer Gebäude-Check vor Ort und das auf dieser Basis erstellte Konzept für die Ausgestaltung der Ladeinfrastruktur dient Ihnen als Planungs- und Entscheidungsgrundlage.

 

5. Wallbox aussuchen

Informieren Sie sich, welche Wallboxen für ihr Vorhaben infrage kommen – wenden Sie sich gerne an uns. Für die unterschiedlichen Anforderungen im Betrieb bieten unsere Wallboxen die passenden
Lösungen. Wir geben Ihnen einen Überblick über geeignete Wallboxen für das Mehrfamilienhaus:

 

MENNEKES Amtron Compact C2

MENNEKES Charge Control 11 C2

Schnelle Wallbox mit 11 kW und PV-Anbindung

1.199.- €

Die vielfältigen Kombinationsmöglichkeiten machen die MENNEKES Charge Control 11 C2 zur idealen Ladelösung für jedes Mehrfamilienhaus. Sie wird mit einem integrierten Kabel geliefert und ist für jedes Elektroauto mit Ladestecker Typ 2 geeignet.

  • 11 kW Ladeleistung
  • RFID-Zugang
  • PV-Anbindung

Alfen Eve Single Pro-line

Alfen Eve Single Pro-Line

Schnelle Wallbox mit 11 kW für mehrheitliche Lösungen

1.399.- €

Diese Wallbox ist kompatibel mit einem Lastmanagement und besitzt einen integrierten Stromzähler. Sie wird mit einem integrierten Kabel geliefert und ist für jedes Elektroauto mit Ladestecker Typ 2 geeignet.

  • 11 kW Ladeleistung
  • RFID-Zugang
  • Integrierter Stromzähler
  • Kompatibel mit Lastmanagement

ABL eMH2

Superschnelle Wallbox mit 22 kW

1.699.- € 

Die ABL eMH2 mit 22 kW lädt jedes E-Auto in Windeseile. Sie wird mit einem integrierten Kabel geliefert und ist für jedes Elektroauto mit Ladestecker Typ 2 geeignet.

  • 22 kw Ladeleistung
  • RFID-Zugang
  • Integrierter Stromzähler
  • LAN & LTE/3g

 

6. Wallbox installieren

Nachdem ein Konzept für die optimale Ladeinfrastruktur erstellt und von Ihnen abgenommen wurde, werden die gewünschten Ladestationen, das Zubehör und das benötige Material bestellt. Nach dem
Eintreffen der Hardware können die Installationsarbeiten beginnen. Diese werden selbstverständlich von zertifizierten Elektrikern durchgeführt.

 

7. Einrichtung in Betrieb nehmen

Nachdem die Installation der Wallboxen erfolgreich abgeschlossen wurde, nehmen unsere Techniker die Einrichtungen gemeinsam mit Ihnen in Betrieb und führen Sie und die Nutzer der jeweiligen Wallboxen durch alle wichtigen Funktionen, die Sie für das Laden an den Ladestationen benötigen.

 

8. Wallbox anmelden

Ladestationen mit einer Ladeleistung von bis zu 11 kW sind meldepflichtig. Verfügen die Wallboxen über eine Ladeleistung von 22 kW, muss der Netzbetreiber den Anschluss zunächst genehmigen. Keine Sorge – auch darum kümmert sich smarter-fahren. Die Anmeldung oder Genehmigung der Ladestationen beim Netzbetreiber übernehmen wir selbstverständlich für Sie.

 

9. Servicevertrag für Wallbox abschließen

Die nachgelagerten Serviceleistungen beinhalten unseren zuverlässigen Wartungs- und
Entstörungsservice, das Lastmanagement, die Zugriffsverwaltung und die Abrechnung
der Ladevorgänge.

 

Sie haben Interesse an unserem Angebot?

Vereinbaren Sie direkt Ihr persönliches Beratungsgespräch,
schreiben Sie uns eine E-Mail
oder rufen Sie zu unseren Geschäftszeiten (Mo-Fr 8-17 Uhr) an:

Unsere Betriebsdienstleistungen

Eine Wallbox sollte als technisches Gerät einmal im Jahr gewartet werden. Mit unserem Wartungs- und
Entstörungsservice sorgen wir dafür, dass Ihre Ladelösung immer 100 Prozent gibt. Ein Anruf bei unserem Service-Team genügt.

Als Besitzer oder Verwalter von Immobilien, sind Sie verantwortlich für die Netzstabilität innerhalb eines Gebäudes.
Gerade beim Laden von mehreren Elektrofahrzeugen, kann es passieren, dass der Hausanschluss an seine Grenzen kommt. Ein Ausbau des Anschlusses kann, sofern überhaupt möglich, teuer werden. Abhilfe bietet ein Lastmanagement, bei dem der Strom gleichmäßig verteilt wird. Mit einem Lastmanagement vermeiden Sie also eine kostenintensive
einmalige Erhöhung der Anschlussleistung und verhindern Lastspitzen, die zu einer Erhöhung des jährlich zu zahlenden Leistungspreises führen. Dabei gibt es zwei Möglichkeiten:

 

Statisches Lastmanagement

  • Festlegen einer maximalen Ladeleistung für alle Ladepunkte an einer „Master-Ladestation“
  • Übermittlung dieser Ladeleistung per Datenleitung an alle anderen Ladestationen
  • Gleichmäßige Verteilung der Ladeleistung bemi Laden der E-Autos auf alle angeschlossenen Fahrzeuge
  • Jede Ladestation lädt mit der gleichen Ladeleistung
  • Sicherstellung, dass der Hausanschluss nicht überlastet wird

 

 

Dynamisches Lastmanagement

  • Überwachung des Hausanschlusses in Echtzeit
  • Dynamische Verteilung der verfügbaren Ladeleistung unter Berücksichtigung lokaler Verbraucher, Erzeuger & Speicher
  • Verschiedene Ladestrategien (balanciertes, serielles und priorisiertes Laden) zur Optimierung der individuellen Ladezeiten
  • Vermeidung hoher Netzausbaukosten bzw. Anbindung zusätzlicher Ladepunkte bei begrenzter Netzkapazität

 

Für die Nutzer der Ladestationen erhalten Sie eine oder mehrere personalisierte Ladekarten. Sollte es zu einem
Nutzerwechsel, Defekt oder Verlust kommen, übernehmen wir die gesamte Abwicklung und den Austausch der Ladekarte.

 

Damit Wohnparteien jeweils nur auf ihre eigene Wallbox Zugriff haben, ist es erforderlich, Zugangsbeschränkungen
miteinzuplanen. Eine Möglichkeit besteht in der Nutzung der RFID-Legitimierung, worüber die Wallbox nur dem Besitzer einer zugewiesenen RFID-Karte den Zugang gewährt.

Wollen in einem Mehrfamilienhaus mehrere Parteien eine oder mehrere Wallboxen zum Laden von Elektroautos nutzen, sollte geregelt werden, wie der verbrauchte Ladestrom gezählt, zugeordnet und abgerechnet wird. Dafür gibt es drei verschiedene Möglichkeiten:

 

1. Die installierte Ladeinfrastruktur erhält einen neuen zentralen Stromanschluss, über den alle Wallboxen versorgt werden, und der vom Energieversorger mit einem (Auto-Lade-)Tarif beliefert wird. Jede Wallbox enthält außerdem einen eichrechtskonformen Zähler, sodass der Stromverbrauch kilowattstundengenau bestimmt werden kann. Die Abrechnung mit dem Energieversorger übernimmt ein Betreiber, ebenso die monatliche Weiterverrechnung an die Wallbox-Nutzer. Zudem können Leistungen wie Zugriffsverwaltung, Entstörungsservice oder Lastmanagement bei Bedarf eingekauft werden.

 

 

2. Bei kleineren Mehrfamilienhäusern ist es baulich möglich, die Wallboxen direkt an die Stromzähler der jeweiligen Wohnparteien anzuschließen. Auf diese Weise wird der Ladestrom zusammen mit dem Haushaltsstrom der jeweiligen Wohnpartei über einen Tarif abgerechnet. Während die Einstandskosten bei dieser Variante etwas niedriger sind, da keine separaten Zähler verbaut werden, können die Wallbox-Nutzer jedoch nicht von den Vorzügen des Betriebs eines gesonderten Ladeinfrastruktur-Zählers wie einem dynamischen Lastmanagement oder einer zentralen Abrechnung profitieren.

 

 

3. Auch der Anschluss einer oder mehrere Wallboxen mit Stromzähler an die Stromversorgung des Grundstücks ist möglich. Der Vermieter bzw. die Hausverwaltung weist dann den Stromverbrauch für jeden Haushalt separat zu und rechnet ihn ab.