E-Auto in Vogelperspektive mit offener Tür.
26.02.2020 von: Redaktion

7,9 Millionen E-Autos weltweit

Im Jahr 2019 ist der Bestand an Elektroautos weltweit auf rund 7,9 Millionen gestiegen – ein Plus von 2,3 Millionen im Vergleich zum Vorjahr. Die Zahl der Neuzulassungen hat erneut einen Höchststand erreicht, die globale Wachstumsrate gegenüber dem Vorjahr beträgt jedoch nur noch vier Prozent, nach 74 Prozent im Vorjahr.

 

Mit insgesamt 3,8 Millionen E-Autos liegt China weltweit weiter unangefochten auf Platz eins. Danach folgen die USA mit knapp 1,5 Millionen. Vor allem in diesen beiden Ländern war die Wachstumsrate der Neuzulassungen rückläufig. Diese Entwicklung ist besonders auf eine reduzierte Förderung für batterieelektrisch betriebene Fahrzeuge in China und den USA zurückzuführen. Dennoch wurde in diesen Ländern das Vorjahresniveau an Neuzulassungen annähernd erreicht: Im Reich der Mitte wurden 1.204.000 Neuzulassungen registriert (minus 52.000), in den USA 329.500 (minus 31.800). In Deutschland entwickelte sich der Markt dagegen weiter positiv, wenn auch auf niedrigerem Niveau: Hierzulande rollten Ende 2019 knapp 231.000 Stromer über die Straßen. Die neuen Zahlen stammen aus einer aktuellen Erhebung des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW).

Neuzulassungen: Deutschland auf Rang 3

In Deutschland stieg das Wachstum der Neuzulassungen entgegen dem internationalen Trend weiter an – von 24 Prozent im Vorjahr auf 61 Prozent. Mit 108.600 neu zugelassenen E-Autos liegt Deutschland weltweit auf dem dritten Rang und damit um einen Platz besser als im vorigen Jahr. Auf dem vierten Rang folgt Norwegen. Dort betrugen die Neuzulassungen 81.540. Ein anderes Bild zeigt sich bei den Anteilen an den gesamten Pkw-Neuzulassungen: In Norwegen fährt mehr als jeder zweite neue Pkw bzw. 57 Prozent elektrisch. Dies ist weltweit spitze. Zum Vergleich: In Deutschland beträgt der Anteil von E-Autos an den Neuzulassungen drei Prozent, in China fünf Prozent, in den USA zwei Prozent.

Es könnte besser sein

Blickt man auf die Bestandszahlen, folgt nach China und den USA Norwegen mit 370.800 E-Fahrzeugen. Auf Platz vier liegt Japan mit rund 300.000. Danach folgen Frankreich mit 274.100 und das Vereinigte Königreich mit 235.700. Deutschland steht mit 230.700 Stromern auf Platz sieben – ebenfalls eine Verbesserung um einen Platz im Vergleich zum Vorjahr. Zwar sei die Wachstumsrate der Neuzulassungen von E-Fahrzeugen in Deutschland relativ hoch, der Markt bewege sich jedoch nach wie vor auf zu niedrigem Niveau, so Prof. Dr. Frithjof Staiß, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des ZSW. Für das Ziel der deutschen Bundesregierung – ein Bestand von sieben bis zehn Millionen Elektrofahrzeugen bis 2030 – müsse deutlich mehr Bewegung in die Entwicklung kommen.

Tesla vorn
Bei den kumulierten Neuzulassungen liegt Tesla mit über 875.000 Elektro-Pkw vorne. Auf den Plätzen zwei und drei folgen die chinesischen Hersteller BYD (rund 737.000) und BAIC (480.000). Auf den Plätzen fünf und sechs liegen zwei deutsche Konzerne: BMW (398.000) und VW (351.000). Auch bei den Neuzulassungen 2019 steht Tesla mit 361.000 unangefochten an der Spitze. Danach folgen BYD (219.000), BAIC (158.000) und SAIC (126.000) – alle drei sind chinesische Unternehmen. BMW und VW belegen hier ebenfalls die Ränge fünf (115.000) und sechs (93.000). Der Abstand zur Weltspitze ist damit deutlich: Die Neuzulassungen von Tesla sind in Summe wesentlich größer als die von BMW und VW zusammen.

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