ADAC Pannendienst-Mitarbeiter
11.02.2019 Forschung & Wissenschaft von: Redaktion

ADAC bildet E-Auto Experten aus

Der ADAC bildet seine mehr als 1.700 Straßenwachtfahrer zu »elektrisch-unterwiesenen Personen« (EUPs) weiter. Nur sie dürfen bei einem E-Auto die Motorhaube öffnen. Laut einer Pannenstatistik, über die die „Bild am Sonntag“ berichtet, rückten die „gelben Engel“ des ADAC 2018 insgesamt 400 Mal aus, um liegen gebliebenen E-Autos  zur Hilfe zu kommen. Bei Verbrennern zählt der Pannenservice dagegen vier Millionen Einsätze.

Der ADAC lässt derzeit seine mehr als 1.700 Straßenwachtfahrer zu E-Auto-Experten weiterbilden. Kein Wunder, denn die Zahl der Elektroautos steigt kontinuierlich. Aktuell fahren immerhin schon 53.861 zugelassene E-Autos über deutsche Straßen – Tendenz steigend.

Verbrenner bleiben öfter liegen als E-Autos

Laut einer Statistik des ADAC, die der BILD Zeitung vorliegt, sind im Jahr 2018 insgesamt 400 E-Fahrzeuge von dem Pannendienst versorgt worden. Dies entspräche einem Prozentsatz von 0,74 Prozent. Bei Diesel und Benzinern waren es hingegen vier Millionen Einsätze, zu denen der ADAC ausrücken musste. Bei mehr als 45,5 Millionen Diesel und Benzinern in Deutschland entspräche das nach der Studie 8,76 Prozent der abgeschleppten Verbrenner. Bei Autos mit konventionellem Antrieb wäre demnach die Wahrscheinlichkeit, dass sie die Hilfe vom ADAC brauchen, 11,5 Mal so hoch wie bei einem E-Auto. Ob auch Hybride in der Statistik auftauchen, ist noch nicht bekannt – diese würden den prozentualen Unterschied minimal verringern.

Batterie ist Hauptursache für E-Auto-Pannen

Bei etwa zehn Prozent der E-Fahrzeuge gab es Schwierigkeiten mit dem elektrischen Antrieb. Die Hauptursache für E-Auto Pannen bildete in 2018 laut Studie der Akku: Jeder dritte Stromer musste aufgrund von Problemen mit der Batterie vom ADAC versorgt werden.

Pannenursache Nummer eins beim Verbrennungsmotor ist laut einer vorhergegangen ADAC-Statistik eine defekte Starterbatterie. Nach dem ersten winterlichen Kälteeinbruch versagt sie häufig ihren Dienst. Der Akku des Elektroautos – nicht zu verwechseln mit der Starterbatterie, die beim Verbrennungsmotor für den Anlasser zuständig ist – speichert seinen „Kraftstoff“ und ist damit das wichtigste Bauteil überhaupt.

Elektroauto-Batterie: Lebensdauer erhöhen

Die Batterie ist der zentrale Baustein des E-Autos. Fahrweise, Wegstrecke, Außentemperaturen und insbesondere der sorgsame Umgang mit der Batterie spielen im Praxisalltag mit dem E-Mobil eine wichtige Rolle. Beispielsweise empfiehlt es sich nicht, das E-Auto immer randvoll zu laden; genau wie beim Tablet oder Smartphone lässt das den Akku schneller altern. Ein mittlerer Ladezustand und ein niedriger Ladehub bekommt der Batterie am besten. Mindestens einmal im Monat empfehlen Hersteller außerdem eine langsame „Schnarchladung“ daheim oder am Arbeitsplatz.

Mehr E-Autos auf deutschen Straßen

Wie der Verbrenner, so das Elektroauto: Wartung des E-Autos gehört einfach dazu, die regelmäßige Fahrt zur Fachwerkstatt hat gute Gründe. Dank seines einfacheren technischen Aufbaus entfallen beim Elektroauto aber im Gegensatz zu Autos mit Verbrennungsmotor viele Bauteile, die verschleißen können. Laut der BILD stellt sich der ADAC für die Zukunft auf steigende Zahlen bei der E-Pannenstatistik ein. Bei dem deutschlandweiten Anstieg von Elektromobilität und dem immer größer werdenden Interesse an E-Autos ist dies unumgänglich – schließlich ist Anfang 2019 der Bestand an E-Autos weltweit auf 5,6 Millionen gestiegen. Eines Tages könnten ausschließlich Elektrofahrzeuge über die Straßen rollen – der Pannendienst dürfte also in Zukunft durchaus seltener anrücken müssen.

 

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