Mann bedient Wallbox in einer Tiefgarage, davor sitzt eine Frau in einem Elektroauto
21.07.2019 Ladeprodukte von: Redaktion

ADAC Umfrage: Laden in der Tiefgarage ist kaum möglich

Wer in einem Mehrfamilienhaus wohnt und sein Elektroauto zuhause mit Strom tanken will, hat dazu nur selten die Möglichkeit. Das fand der ADAC in einer aktuellen Umfrage heraus. Denn nur die wenigsten Tiefgaragen seien mit Steckdose oder Wallbox ausgestattet.

Infografik des ADAC: Lademöglichkeiten für E-Autos in Mehrfamilienhäusern als Diagramm

Auf nur 4 % der Parkflächen von Mehrfamilienhäusern gibt es die Möglichkeit Strom zu laden.

Während der Ausbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur voran geht, sieht es bei privaten Ladesäulen noch anders aus. Wer zur Miete in einem Mehrfamilienhaus wohnt hat kaum eine Möglichkeit, sein E-Auto bequem zuhause zu laden: Nur vier Prozent der größeren Wohnanlagen haben Stromanschlüsse an Stellplätzen. Das zeigt eine ADAC Umfrage unter 310 Hausverwaltungen und anderen Unternehmen aus der Wohnungswirtschaft in elf Großstädten.

Herausforderungen bei privater Ladeinfrastruktur

Bei Tiefgaragen und Innenhöfen von Mehrfamilienhäusern handelt es sich oft nicht um Einzelbesitz, sondern um Gemeinschaftseigentum mehrerer Wohnungseigentümer. Dann reicht es nicht, wenn Mieter und Vermieter sich einig sind. Eine elektrische Installation gilt als Veränderung am Gemeinschaftseigentum, der die Eigentümergemeinschaft zustimmen muss.

Infografik des ADAC: Gründe für den fehlenden Stromanschluss in Tiefgaragen als Diagramm

Die Gründe für fehlende Stromanschlüsse in Tiefgaragen sind vielfältig.

Hohe Kosten und technische Probleme

Die Gründe für das Fehlen von Lademöglichkeiten wurden vom ADAC abgefragt. So berichten die befragten Verwalter in erster Linie von geringer Nachfrage durch Mieter und Eigentümer. Außerdem befürchten sie hohe Kosten für die Installation und damit eine geringe Wirtschaftlichkeit. Auch die Sorge vor technischen Problemen und grundsätzliche Zweifel an der Zukunft der Elektromobilität wurden geäußert. Hinzu kommt eine unsichere Gesetzeslage.

Eine Ursache für die Zurückhaltung könnte laut ADAC die bauliche Situation in den Objekten sein. Denn in neun von zehn Tiefgaragen gäbe es nicht einmal Leerrohre, durch die man Stromkabel problemlos verlegen könnte. Das führe zu noch höheren Kosten.

Förderung privater Ladesäulen

Nicht nur für Hausbesitzer ist es essentiell, dass sie ihr Elektroauto unkompliziert zuhause aufladen können. Rund 60 Prozent der Ladevorgänge von Privatnutzern fänden zuhause statt. „Unter diesen Umständen wird es kaum gelingen, die Elektromobilität für alle Interessierten nutzbar zu machen“, kritisiert der ADAC und fordert, die Bundesregierung sollte noch 2019 die Installation von Ladeinfrastruktur in Bestandsimmobilien erleichtern sowie das Miet- und Wohnungseigentumsrecht an die Erfordernisse der Elektromobilität anpassen. Außerdem sollten Eigentümergemeinschaften, Vermieter und Hausverwaltungen den Einbau von Lademöglichkeiten in gemeinsam genutzten Garagen unterstützen.

Auf smarter-fahren.de haben wir alle wichtigen Informationen zum Thema Elektroauto in der Mietwohnung laden  zusammengefasst.

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