ADAC Auto
28.02.2019 Ladeprodukte von: Redaktion

ADAC testet mobiles Laden von E-Autos

Die ADAC Service GmbH testet in den kommenden beiden Jahren mit der Technologie „Autos laden Autos“ das mobile Laden von havarierten Elektroautos. Bei dem Pilotprojekt in Duisburg und Hamburg kommt je ein Hyundai IONIQ Mobile Charger zum Einsatz.

Ein E-Auto lädt ein anderes E-Auto, dem der Strom ausgegangen ist, wieder auf: Das ist die Idee hinter der „Vehicle-to-Vehicle“-Technolgie. Bei dem ADAC-Test sollen E-Autos als Starthilfe-Fahrzeuge genutzt werden, die liegengebliebene E-Mobile wieder mit Strom versorgen. Der neue Service richtet sich nicht an ADAC-Mitglieder, sondern ist eine lokal begrenzte Assistance-Dienstleistung im Auftrag der Hersteller.

Mehr E-Autos erwartet

„Die Neuzulassungen von E-Autos nehmen zu. 2020 werden die Hersteller mit vielen neuen Modellen auf den Markt kommen. Für uns ist es deswegen wichtig,  möglichst frühzeitig Erfahrungen im Ladehilfebereich zu sammeln“, so Ludger Kersting, Geschäftsführer der ADAC Service GmbH. „Technologisch herausfordernd ist, dass dieses Stromspenderfahrzeug auch selbst rein elektrisch unterwegs ist“.

Wenn Autos Autos laden

Im Pilotprojekt geht es um das sogenannte V2V-Charing (Vehicle-to-Vehicle): Ein Spenderfahrzeug lädt ein anderes Elektroauto, das ohne Strom liegengeblieben ist, auf. Geladen wird mit Gleichstrom, verwendet werden CCS-Stecker, die seit 2014 EU-Standard für das Schnellladen sind. Nach einem 15-minütigen Ladevorgang kommt das entsprechende Auto etwa 25 Kilometer weit. Das reicht vor allem in Ballungsräumen aus, um zur nächsten Ladestation zu kommen.

So funktioniert die Technik

Damit das Stromspenderfahrzeug nach einem Ladehilfevorgang nicht selbst kraftlos wird, ist ein spezieller Mechanismus eingebaut: Sobald der Ladezustand des energieliefernden Hilfe-Autos selbst unter 30 Prozent sinkt, wird der Ladehilfevorgang automatisch abgebrochen. Bei einer Anfahrt von beinahe 20 Kilometern und einem Energiespendeeinsatz von zum Beispiel 5 kWh kommt der IONIQ dann immer noch mehr als 100 Kilometer weit. Bei voller Batterie hat der Hyundai eine Reichweite von etwa 200 Kilometern.

 

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