Autogipfel Ausbau Ladenetz
25.06.2019 Politik von: Redaktion

Autogipfel: Masterplan für ausgebautes E-Ladenetz

Die Bundesregierung und die Autobranche haben sich am Montagabend im Kanzleramt auf den Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektroautos verständigt. Die Elektromobilität sei der größte Hebel für den Klimaschutz; ein ausgebautes Ladenetz sorge für die höchste Kundenakzeptanz.

Bundesregierung und Autobranche wollen den Ausbau des E-Auto-Ladenetzes mit einem sogenannten Masterplan vorantreiben. Das habe man bei einem erneuten „Auto-Gipfel“ am 24.06.2019 im Kanzleramt beschlossen, wie die Tagesschau berichtet. Der Plan solle alles Erforderliche klären, um die Ladeinfrastruktur so auszubauen, dass bis 2030 sieben bis 10,5 Millionen E-Fahrzeuge auf der Straße sein könnten, so der Präsident des Verbands der Automobilindustrie (VDA), Bernhard Mattes.

Grundstein für Klimaschutzziele

Das Vorhaben ist ein Ergebnis des Treffens von Branchenvertretern und den Spitzen der Koalition am späten Montagabend im Kanzleramt. An dem gut dreistündigen Treffen bei Kanzlerin Angela Merkel (CDU) nahmen unter anderem VW-Chef Herbert Diess und BMW-Chef Harald Krüger teil. Auch Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU), Umweltministerin Svenja Schulze (SPD) und Finanzminister Olaf Scholz (SPD) kamen dazu. Industrie, Gewerkschaften und Politik hätten „einen guten Grundstein“ für vernünftige Maßnahmen gelegt, um die Klimaschutzziele zu erreichen, sagte Mattes. Bei einem weiteren Treffen sollen die Maßnahmen erörtert werden und Beschlüsse folgen.

Zehneinhalb Millionen Elektroautos

Zehneinhalb Millionen E-Autos auf deutschen Straßen bräuchte es laut VDA-Chef, damit die Bundesrepublik die Klimaziele erreicht. Mit dem vereinbarten Plan soll zunächst geklärt werden, wie man in Deutschland das Ladenetz dementsprechend ausbaut. Ladestellen seien einer der wesentlichen Punkte für die Kundenakzeptanz von E-Mobilität, so Mattes weiter.

Elektromobilität: der größte Hebel für den Klimaschutz

Mit Blick auf die Klimaschutz-Ziele 2030 sei eine starke Konzentration auf den „größten Hebel“ notwendig, so Mattes – und das sei die Elektromobilität. Langfristig müssten allerdings „weitere Alternativen hinzukommen, die für andere Anwendungen sinnvoll seien“.

 

 

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