19.11.2020 Wirtschaft von: Redaktion

Autogipfel: Mehr Geld für die Autobranche

Beim ersten digitalen Autogipfel beschloss die Bundesregierung, die Autobauer mit zusätzlich drei Milliarden Euro zu unterstützen.

Drei Milliarden Euro – mit dieser Summe will die Bundesregierung die Pandemie in Mitleidenschaft gezogene Automobilindustrie bei ihrer Transformation unterstützen. Mit dem Konjunkturpaket hatte die Regierung in diesem Jahr schon 2 Milliarden Euro für die Zulieferindustrie für innovativen Fahrzeugbau zur Verfügung gestellt.

Um den Absatz von E-Autos weiter zu beschleunigen und das ausgegebene Ziel von sieben bis zehn Millionen E-Autos in 2030 zu erreichen, soll die Innovationsprämie bis Ende 2025 verlängert werden. Außerdem gibt es eine Abwrackprämie für ältere LKW-Modelle. Gefördert wird die Anschaffung von reinelektrischen und mit Wasserstoff betriebenen LKW, aber auch neue Diesel-LKW mit der aktuellen Abgasnorm Euro VI. Dafür stehen eine Milliarde Euro zu Verfügung.

Innovationsprämie steigt

Die Fördersätze für Elektrofahrzeuge unter 40.000 Euro Nettolistenpreis betragen bis zu 9.000 Euro für einen rein elektrischen Antrieb (Batterieelektro- oder Brennstoffzellenfahrzeug) und bis zu 6.750 Euro für Plug-in-Hybride. Die Fördersätze für Elektrofahrzeuge über 40.000 Euro Nettolistenpreis betragen bis zu 7.500 Euro für einen rein elektrischen Antrieb (Batterieelektro- oder Brennstoffzellenfahrzeug) und bis zu 5.625 Euro für Plug-in-Hybride.

Allerdings erhalten die Hybrid-Modelle ab 2022 nur noch einen Bonus, wenn sie eine Reichweite von mindestens 60 Kilometern haben. Von 2025 an müssen sie mindestens 80 Kilometer weit kommen – andernfalls gebe es keine Kaufprämie. Zudem ist ein mit einer Milliarde Euro ausgestatteter „Zukunftsfonds Automobilindustrie“ geplant, um den Wandel des zentralen Industriezweigs längerfristig zu unterstützen.

Mehr Ladestationen

Eine weitere Maßnahme ist, die Zahl der Ladestationen um 50.000 bis zum Jahr 2022 zu erhöhen. Die Mineralwirtschaft soll dabei auch in die Pflicht genommen werden. Ziel sei eine Ausrüstung von mindestens 25 Prozent aller Tankstellen mit Schnelllade-Infrastruktur bis Ende 2022, mindestens 50 Prozent bis Ende 2024 und mindestens 75 Prozent bis Ende 2026, hieß es in Berlin. Bis Ende 2022 gebe es Fördergeld. Erreichen man diese Ziele nicht, regle die Bundesregierung dies „durch eine Versorgungsauflage die genannten Anteile gesetzlich regeln.“ Außerdem plant die Bundesregierung, zeitnah ein einheitliches Bezahlsystem gesetzlich zu regeln.

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