30.04.2020 Ladeprodukte von: Redaktion

Batterien der Zukunft

Um die Batterien der Zukunft zu entwickeln, haben Partner aus Wissenschaft und Industrie aus ganz Europa die Forschungsinitiative Battery 2030+ auf den Weg gebracht. Eine Roadmap präzisiert nun die Meilensteine.

Die europäische Forschungsinitiative Battery 2030+ hat ihre Ziele für die Entwicklung der „Batterie der Zukunft“ in einer Roadmap festgelegt. So wollen die Wissenschaftler unter der Leitung der schwedischen Universität Uppsala in einem ersten Schritt eine weltweit einzigartige Hochdurchsatzanlage aufbauen. Sie solle zeigen, wie sich bestimmte Materialien verhalten und wie sie eingesetzt werden müssen, um bestimmte Eigenschaften hervorzurufen, so Battery 2030+. In der Anlage würden dazu unterschiedliche Technologien, wie Data Mining oder künstliche Intelligenz, miteinander kombiniert, um die Entwicklung von neuen Batteriematerialien entscheidend zu beschleunigen, so die Initiative. Ein Fokus liege zudem auf der Analyse von Materialschnittstellen, zum Beispiel der Schnittstelle zwischen Elektrode und Elektrolyt oder zwischen aktivem Material und unterschiedlichen Zusätzen.

Selbstheilende Batterien geplant

Außerdem planen die Forscher, chemische und elektrochemische Reaktionen via Sensoren direkt in der Batteriezelle beobachten. Diese könnten dann frühe Stadien des Batterieversagens oder unerwünschte Nebenreaktionen entdecken, die zur Batteriealterung führen, heißt es. Ein weiteres Ziel bestehe darin, Batterien der nächsten Generation mit Selbstheilungskräften auszustatten. Durch einen geschickten Materialeinsatz solle es künftig möglich sein, dass Schäden im Inneren einer Batterie, die sonst zu einem Batterieversagen führen, automatisch ausgeglichen werden.

In der gemeinsamen Plattform geht es um Materialentwicklung mithilfe Künstlicher Intelligenz (KI), vernetzte Sensoren und Selbstheilungstechnologie für Batterien sowie nachhaltige Herstellungs- und Recyclingverfahren. Über die Forschungsplattform Celest sind das Karlsruher Institut für Technologie (KIT), die Universität Ulm sowie das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) an der Initiative beteiligt.

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