BDEW Ladepunkte
10.04.2019 Wirtschaft von: Redaktion

Rund 17.400 öffentliche Ladepunkte in Deutschland

Der BDEW zählt in einer neuen Statistik zu Ladepunkten in Deutschland rund 17.400 öffentliche Ladestationen, davon etwa 12 Prozent Schnelllader. Über drei Viertel der Ladesäulen werden von Energieunternehmen betrieben. Nun müsse die Politik nachziehen, so der BDEW.

In einer aktuellen Pressemitteilung gab der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) einen neuen Meilenstein auf dem Weg in die Zukunft der Mobilität bekannt: „Aktuell zählen wir rund 17.400 öffentlich zugängliche Ladepunkte in Deutschland.“ Anfang Januar 2019 waren es noch 16.100 Ladepunkte, die der BDEW in seinem Ladesäulenregister erfasst hatte.

Bedarf an Ladesäulen bei weitem gedeckt

Angesichts der noch geringen Anzahl an E-Autos werde der heutige Bedarf an öffentlichen Ladepunkten bei weitem gedeckt, so der BDEW. Nun sei es an der Politik in Sachen Elektromobilität nachzuziehen: „Um das Klimaziel 2030 im Verkehrssektor zu erfüllen, müssten sieben bis zehn Millionen E-Autos auf die Straße gebracht werden. Dafür brauchen wir an allen Stellen mehr Tempo“, so Stefan Kapferer, Vorsitzender der BDEW-Hauptgeschäftsführung.

Hürden für Ladeinfrastrukturausbau müssen beseitigt werden

Zum einen müssten die angekündigten E-Automodelle für breite Käuferschichten, jenseits der Luxusklasse, rasch auf den Markt kommen. Zugleich muss das von der Nationalen Plattform Zukunft der Mobilität vorgeschlagene Sofortpaket Ladeinfrastruktur zügig umgesetzt werden. „Die von Bundesminister Scheuer in Aussicht gestellte Förderung der privaten und gewerblichen Ladeinfrastruktur wird zusätzlich Dynamik entfalten. Voraussetzung ist, das Bundesjustizministerium zieht nach und räumt die rechtlichen Hürden zügig aus dem Weg.“ Jedem Mieter und Wohnungseigentümer muss es demnach künftig möglich sein, sein Objekt problemlos mit einem Ladepunkt auszustatten. Momentan stellt dies gerade in Mehrfamilienhäusern noch ein Problem dar.

Einbau von Ladesäulen darf nicht am Eigentumsrecht scheitern

„Wir würden uns freuen, wenn Bundesjustizministerin Barley ihren Ankündigungen hierzu schnell Taten folgen lässt“, so Kapferer. Vergangene Woche hatte Katarina Barley (SPD) angekündigt, es Mietern und Hauseigentümern erleichtern zu wollen, Ladestationen für Elektroautos zu errichten. Der Einbau von Ladesäulen dürfe nicht an komplizierten Regelungen im Eigentumsrecht scheitern.

Über drei Viertel der Ladesäulen von Energieunternehmen betrieben

Von den rund 17.400 Ladepunkten sind etwa 12 Prozent Schnelllader. Über drei Viertel der Ladesäulen werden von Energieunternehmen betrieben. Darüber hinaus bietet inzwischen jeder zweite Energieversorger Services und Produkte rund um Elektromobilität an: von der Kaufberatung für E-Autos und deren Ladetechnik über Carsharing bis hin zu ganzheitlichen Mobilitätskonzepten und dem öffentlichen Personenverkehr.

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