E-Auto an Landesäule
11.01.2021 Automodelle von: Redaktion

E-Auto-Absatz verdreifacht sich

2020 wurden annähernd 200.000 Elektroautos in Deutschland zugelassen. Zurückzuführen ist das auf die neuen Modelle der Autohersteller und die hohen Fördersätze für den Umstieg auf die Elektromobilität.

Nach einer Meldung des Kraftfahrt-Bundeamts sind im vergangenen Jahr gut 194.000 E-Autos neu zugelassen worden, 206 Prozent mehr als im Vorjahr. Rechnet man Plug-in-Hybride, Erdgasautos und Fahrzeuge mit Wasserstoffantrieb hinzu, dann waren es 395.000 Autos. Umgerechnet sei das ein Viertel aller Neuzulassungen in 2020, so das Amt. Zurückzuführen sei das auf die vielen neuen Modelle der Hersteller ebenso wie auf die Förderungen der Bundesregierung.

Die E-Mobilität sei in der Mitte der mobilen Gesellschaft angekommen, so Richard Damm der Präsident des Kraftfahrt-Bundesamts. Bei einem anhaltenden Zulassungstrend der Fahrzeuge mit elektrischen Antrieben von rund 22 Prozent wie im letzten Quartal 2020, könne das von der Bundesregierung formulierte Ziel von 7 bis 10 Millionen zugelassenen Elektrofahrzeugen in Deutschland bis zum Jahr 2030 erreicht werden.

Marken-Ranking: VW liegt vorne

Kleinwagen mit batterieelektrischem Antrieb waren mit 29,9 Prozent das stärkste Segment bei den Neuzulassungen. Auf das Segment der SUV mit batterieelektrischem Antrieb entfiel mit 19,9 Prozent knapp ein Fünftel des Neuzulassungsvolumens. Die Kompaktklasse erreichte mit 19,6 Prozent. Insgesamt wurden vergangenes Jahr 394.940 Neuwagen mit E-Antrieb neu zugelassen. Bei den Marken war in diesem Bereich VW mit einem Anteil von 17,4 Prozent am erfolgreichsten, gefolgt von Mercedes mit 14,9 Prozent und Audi mit 9,0 Prozent. Bei den insgesamt 194.163 batterieelektrisch angetriebenen Pkw entfiel der größte Neuzulassungsanteil mit 23,8 Prozent ebenfalls auf VW. Es folgten Renault mit 16,2 und Tesla mit 8,6 Prozent.

Bei den batterieelektrisch angetriebenen Pkw machten die privaten Neuzulassungen mit 48,8 Prozent bereits beinahe die Hälfte aller Neuzulassungen aus. Bei den alternativen Antrieben lag das Verhältnis bei rund zwei Drittel gewerblich zu einem Drittel privater Nutzer. Insgesamt wurden 2020 rund 63 Prozent aller Pkw-Neuzulassungen – einschließlich Benzin und Diesel – für gewerbliche Halter registriert.

Das Kraftfahrt-Bundesamt wird sein statistisches Angebot aufgrund der dynamischen Entwicklung auf diesem Gebiet ab Februar 2021 um eine monatliche Veröffentlichungsreihe zu den Zulassungszahlen von Pkw mit alternativen und elektrischen Antrieben unter www.kba.de ergänzen.

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