Frankreich Triumphbogen E-Mobilität
14.02.2019 Politik von: Redaktion

E-Autos: Frankreich investiert in Batterieproduktion

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hatte bereits im vergangenen November angekündigt, deutsche Batterie-Fabriken bis 2021 mit 1 Milliarde Euro unterstützen zu wollen. Nach einem Bericht der WirtschaftsWoche will nun auch Frankreich die heimische Zellen-Produktion in den kommenden fünf Jahren mit insgesamt 700 Millionen Euro fördern.

Bislang dominieren asiatische Hersteller die Produktion von Lithium-Ionen-Akkus für E-Autos, auch in Europa. Die meisten der dort verbauten Zellen stammen aus entsprechenden Produktionsstätten in Asien. Um diese Dominanz und die Abhängigkeit von asiatischen Herstellern zu verringern, gab Frankreich die Förderung von Batterien-Fabriken in Europa bekannt.

Deutsch-französische Kooperation

Nun hat Frankreichs Präsident Emmanuel Macron den geplanten Bau zweier Fabriken erklärt, von denen eine in Deutschland entstehen solle, meldet die WirtschaftsWoche. Dazu will Frankreich rund 700 Millionen in den kommenden fünf Jahren zur Verfügung stellen. Grund sei, dass der Energiewandel zu einem sehr starken Anstieg des Batteriebedarfs, insbesondere im Automobilsektor führe, so Macron. Autobauer wie Daimler sowie Renault und Peugeot begrüßen und unterstützen die gemeinsame Initiative von Frankreich und Deutschland.

Kräftiger Schub für Batterie-Bau

Kurz vor Weihnachten 2018 hatten Frankreich und Deutschland beschlossen, gemeinsam die Batterieproduktion für Elektroautos in Europa finanziell anzuschieben. Wenn man sich jetzt nicht anstrenge, dann würden in Europa bald keine Zellen mehr gebaut werden, hieß es damals. Bundeswirtschaftsminister gab daraufhin bekannt, 1 Milliarde aus seinem Etat für die Initiative investieren zu wollen.

 

 

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