Tesla Model 3 an Ladesäule aus Vogelperspektive
19.11.2018 Messen & Veranstaltungen

Im Elektroauto von Hamburg nach München

Am vergangenen Samstag nahmen 29 Elektroautos verschiedener Leistungsklassen an der Elektroauto-Rallye E-Cannonball 2018 teil. Die Verbrauchs- und Vergleichsfahrt beweist, dass Elektroautos für die Langstrecke geeignet sind, zeigt aber auch Verbesserungsbedarf in der Ladeinfrastruktur auf. 

Aus einer Wette zwischen den YouTubern Ove Kröger und Michael Schmitt entstand die Elektroauto-Rallye E-Cannonball. Die erste Auflage des Rennens, bei dem 29 Teilnehmer an den Start gingen, stieß auf großes Interesse und Unterstützung. Das Gewinner-Elektroauto, ein Tesla Model 3, kam am Samstag mit einem Verbrauch von 234 Wh/km auf 837.6 km/h am Zielort München an. Die Fahrer: YouTuber Stefan Moeller von nextmove und das Team von CleanElectric.

Schnelle Fahrt, viele Stopps

Die Strategie des Teams bestand aus einer möglichst schnellen Fahrt mit vielen Stopps zum Laden. Besonders interessant: Das Model 3 ist momentan noch nicht mit dem hierzulande verbreiteten Schnelllade-Standard CCS ausgestattet und lässt sich daher nur mit einem Adapter laden. Mit diesem Adapter im Gepäck erreichte das Gewinner-Team eine Ladeleistung von 119 kW. Der Zweit-Platzierte, ein Tesla Model S, erreichte das Ziel 26 Minuten nach dem Sieger, die Bronze-Medaille ging ebenfalls an ein Tesla Model S. Als erstes E-Auto aus der Gruppe der „Nicht Tesla Fahrzeuge“ fuhr der Hyundai KONA electric von WeDrive ins Ziel.

Ausbaufähige Ladeinfrastruktur

Bei der E-Rallye zeigte sich einmal mehr: Die Reichweite, die häufig noch als Grund gegen die Elektromobilität herangezogen wird, stellt keine Probleme dar. Elektroautos sind bereits heute alltags- und langstreckentauglich. Das eigentlich interessante Thema zeigt sich in der weiterhin ausbaufähigen Ladeinfrastruktur in Deutschland. Lange Wartezeiten an belegten Ladestationen, defekte Charger oder Ladesäulen, die nur bestimmte Karten akzeptieren, erschwerten besonders Fahrzeugen mit schwächerem Akku die Fahrt.

Elektromobilität als wahrer Gewinner

Das große Interesse und auch die Unterstützung der E-Rallye zeigt: Der wahre Gewinner der Vergleichsfahrt ist die Elektromobilität selbst. In mehreren Live Streams und auf Glympse wurde die Veranstaltung rege verfolgt. Und auch an den Superchargern, den Ladesäulen von Tesla, auf der Strecke zwischen Hamburg und München erfuhren die Teilnehmer viel Unterstützung. Die Preisverleihung ist auf YouTube zu sehen. Zudem war das RTL II Team vom Motormagazin GRIP live vor Ort.

Diese 29 Elektroautos in 3 Wertungsklassen gingen an den Start:

1x  Tesla Model 3
2x Hyundai KONA electric
1x Nissan Leaf II
2x BMW i3
3x Renault ZOE
3x Tesla Model X
4x Hyundai IONIQ
6x Tesla Model S
2x Kia Soul
1x Nissan Leaf I
2x VW eGolf
1x VW Golf 3 Citystromer Spezial

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