Batteriezellenfertigung BMW
12.12.2019 Forschung & Wissenschaft von: Redaktion

EU-Kommission: Weg frei für europäische Batteriefertigung

Die EU-Kommission hat das erste große europäische Projekt zur Batteriezellenfertigung genehmigt. Damit ist der Weg frei für die Förderung von fünf deutschen Unternehmen und Unternehmen aus sechs weiteren Mitgliedstaaten mit dem Ziel, Batterie-Wertschöpfungsketten in Deutschland und Europa aufzubauen.

Bei dem länderübergreifenden Forschungsprojekt geht es konkret um ein von Belgien, Deutschland, Finnland, Frankreich, Italien, Polen und Schweden gemeinsam angemeldetes Vorhaben zur Förderung von Forschung und Innovation im Bereich Batterien. Gefördert wird die Entwicklung innovativer und nachhaltiger Technologien für langlebigere Lithium-Ionen-Batterien (mit flüssigem oder festem Elektrolyt). Die Staaten dürfen ab sofort die Forschungsprojekte bezuschussen. Für Deutschland gilt eine Förderobergrenze von 1,25 Milliarden Euro. Von deutscher Seite sind BASF, BMW, Opel, Umicore und Varta beteiligt.

Um diese Forschungsbereiche geht es

BASF wird mit Batteriematerialien zum Aufbau einer nachhaltigen Batterie-Wertschöpfungskette für Elektrofahrzeuge in Europa beitragen. Innovative Kathodenmaterialien steigern die Leistung und die Kosteneffizienz von Batterien und fördern somit den Erfolg einer klimafreundlichen Mobilität. Die BMW Group kann durch die im Projekt verfolgten Forschungsthemen bis ins Detail die chemische Zusammensetzung, Zellmechanik, Zelldesigns und den Produktionsprozess weiterentwickeln.

Das geplante Projekt von Opel umfasst eine innovative Batteriezellenproduktion am Standort Kaiserslautern im Rahmen eines Joint Ventures zusammen mit der Muttergesellschaft PSA und dem französischen Batteriehersteller Saft, einem Unternehmen der Total Group. Umicore wird zur Entwicklung einer nachhaltigen Batterie in Europa beitragen, in der innovative Technologien, eine verantwortungsvolle Beschaffung und das Schließen des Materialkreislaufs durch Recycling Schlüsselfaktoren für den Erfolg sind. Mit neuartigen, innovativen Batterielösungen im Bereich der Lithium-Ionen-Technologie will Varta künftig weitere Märkte und Anwendungen adressieren und die Batteriezellproduktion auch von größeren Zellformaten vorantreiben. Damit leistet Varta einen wichtigen Beitrag zum Ausbau der deutschen Batterieindustrie als Schlüsseltechnologie der Zukunft.

So geht es weiter

Die EU-Kommission ist der Bitte der Firmen nach einem schlanken Prüfungsverfahren nachgekommen und hat in sehr kurzer Zeit die beihilferechtliche Genehmigung erteilt. Die Förderung der fünf deutschen Unternehmen will das BMWi ebenfalls sehr rasch bewilligen. Schon Anfang 2020 legen der französische und der  deutsche Wirtschaftsminister gemeinsam den Grundstein für die Pilotanlage in Frankreich. Spätestens Mitte der 20er Jahre sollen auch in Deutschland Batteriezellen im industriellen Maßstab hergestellt werden.

 

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