Elektromobilität auf der IAA 2019
09.09.2019 Messen & Veranstaltungen von: Redaktion

IAA 2019: E-Mobilität und autonomes Fahren

Dieselskandal, strengere Abgasregelungen der EU und Fridays for Future-Bewegung erhöhen den Druck auf die Automobilindustrie. Die übergeordnete Frage lautet: Wie geht die Branche mit den Herausforderungen, die sich aus dem Klimawandels ergeben, um? Anlässlich der Internationalen Autoausstellung  (IAA) in Frankfurt am Main haben die Veranstalter darauf reagiert – mit den Hauptthemen E-Mobilität, autonomes Fahren und Digitalisierung.

Die IAA in Frankfurt finden in diesem Jahr vom 12.09. bis 22.09.2019 statt. In der Vergangenheit galt die Internationale Autoausstellung als Plattform der Autohersteller aus aller Welt. In diesem Jahr ist vieles anders: Namhafte Hersteller sagten ab, unter ihnen auch große Marken, wie der PSA-Konzern (Citroen und Peugeot), Renault, Mitsubishi und Toyota. Damit bleiben die großen französischen und einige japanischen Autobauer der Messe fern, mit ihnen auch andere Marken, wie Fiat, Jeep, Tesla und Aston-Martin.

Die IAA geht mit neuem Konzept an den Start

Trotzdem gibt es viele Innovationen und Trends. Gänzlich neu sind die vier voneinander getrennten Formate, mit denen sich die IAA unter dem Motto „Driving tomorrow“  präsentiert:

  • IAA Exhibition: Autohersteller, Zulieferer und Start-Ups stellen ihre neuesten Modelle und Innovationen vor.
  • IAA Conference: Fachleute teilen ihr Wissen in Talks und Debatten mit den Besuchern.
  • IAA Experience: Auf dem Außengelände bieten verschiedene Autohersteller ihre Modelle für Testfahrten an. Sogar ein Offroad-Parcour ist vorgesehen.
  • IAA Career: Das Karrieresprungbrett der IAA

E-Mobilität als Schwerpunkt

Der Großteil der Vorträge auf der IAA Conference beschäftigt sich damit, individuelle Mobilität zukunftsorientierter und sauberer zu machen. Auch die IAA Exhibition widmet sich diesem Thema. Denn praktisch alle Hersteller bringen ihre neuen Elektromodelle mit.

  • Der Stromer für jeden

Volkswagen stellt sein neues Elektroauto vor. Mit einer Reichweite von 330 Kilometern und ist der VW ID.3 vor allem eins: praktisch. Das Modell gilt als Wolfsburger Hoffnungsträger in Sachen Verkehrswende – denn es macht E-Mobilität bezahlbar. 30.000 Euro kostet es in der Standardausführung. Bis jetzt zeigte Volkswagen das Modell nur im Popart-Optik, auf der IAA enthüllt der Hersteller es zum ersten Mal der Öffentlichkeit.

Mit den Modellen Citigo-e iV von Skoda und dem Seat MII iV stellt der VW-Konzern noch zwei weitere E-Modelle vor. Preislich liegen diese deutlich günstiger: Für 20.000 Euro gibt es ein Auto mit 265 Kilometern Reichweite und einer Leistung von 83  PS (61 Kilowatt).

  • Smart unterwegs

Auch Smart ist mit einem E-Auto vertreten: Dem Smart EQ. Dieser bietet auf eine Reichweite von 160 Kilometern. Dafür müssen die Käufer allerdings nur ein wenig tiefer in die Tasche greifen: 21.500 Euro kostet der kleine Stadtwagen.

  • E-Flitzer

Wer es etwas sportlicher mag, ist mit dem Mini Cooper SE gut bedient. Mit dem gleichen Motor, wie in einem BMW i3, verfügt er über eine Reichweite von 270 Kilometern und ganzen 184 PS. Der Preis: 32.500 Euro.

  • Große Reichweite

Etwas günstiger kommt der Opel Corsa E daher. Ebenfalls in Halle 11 ausgestellt, kommt er für rund 30.000 Euro und dank seines 50-Kilowattstunden-Akkus stolze 330 Kilometer weit.

  • Der Kraftprotz

Nicht unbedingt nachhaltig, aber auf jeden Fall eine Attraktion ist der 600 PS starke Porsche Taycan. Mit einem Preis von 100.000 Euro bereichert er wohl nicht den allgemeinen Markt, ist aber dennoch ein Highlight unter den Stromern.

Fazit

Fakt ist: Die Automobilbranche muss sich verändern. Pkw immer größer und schneller zu machen, liegt nicht mehr im Trend. Statt dessen ist Nachhaltigkeit angesagt. Das Programm der IAA in diesem Bereich ist vielversprechend. Ob es die Erwartungen der Besucher erfüllt, zeigt sich im Laufe der nächsten Tage.

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