Kia e-Niro
11.04.2019 Wirtschaft von: Redaktion

Kia will E-Autos in Europa produzieren

Kia geht in die E-Offensive: Der koreanische Automobilhersteller erwägt anscheinend eine eigene Fertigung von Elektroautos in Europa. Dadurch könnten sich die momentan noch sehr langen Lieferzeiten auf dem Markt deutlich verkürzen.

Beim Automodell e-Niro von Kia müssen sich Interessenten auf dem europäischen Markt derzeit  in Geduld üben – beim Kauf des Elektroautos muss derzeit mit einer Wartezeit von bis zu einem Jahr gerechnet werden. Das könnte sich bald ändern: Kia zieht offenbar in Erwägung, künftig auch in Europa vollelektrische Autos zu produzieren, um die Lieferzeiten zu reduzieren.

Momentan nur Verbrenner in Europa produziert

Das berichtet Automotive News und beruft sich dabei auf Aussagen von Emilio Herrera, Chief Operating Officer bei Kia Europe. Der Bau eines Elektroautos in Europa würde das Risiko von Lieferunterbrechungen minimieren. Bis jetzt betreibt Kia lediglich ein europäisches Werk in der Slowakei, das sich aber auf die Produktion von Benzin- und Dieselmodellen beschränkt.

Kia Modelle finden viel Absatz

Das Problem sei nicht der Verkauf der E-Automodelle von Kia, denn dieser sei hervorragend. „Unser Problem ist, wie viele  Autos wir aus Korea bekommen”, so Emilio Herrera im Gespräch mit Automotive News. Im letzten Jahr habe der Hersteller in Europa den Kia Soul beispielsweise deutlich öfter mit E-Antrieb als mit Verbrennungsmotor verkauft.

32.000 Elektroautos jährlich

Um die ab 2021 geltenden verschärften CO2-Vorgaben der EU zu erfüllen, will Kia weitere rein elektrische Autos einführen. Dabei setzen die Koreaner vor allem auf teilelektrische und elektrifizierte Hybridfahrzeuge. Um Bußgelder in der EU zu vermeiden, muss Kia hier laut Herrera ab 2021 mindestens 32.000 Elektroautos pro Jahr verkaufen.

Wo die Produktion zukünftig stattfinden und welche Elektroautos von den Bändern rollen könnten, ist noch offen. Man wisse aber, dass die Kia-Zulieferer LG Chemical und SK Innovation eine Batterie-Produktion in Ungarn, Tschechien und der Slowakei prüfen, so Herrera. Ob dies auch für die Produktion von E-Autos in Betracht gezogen wird steht noch nicht fest.

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