20.09.2019 Politik von: Redaktion

Klimastreiks und Klimapaket

Das passt: Am Weltklimatag hat sich die Große Koalition nach Presse-Informationen nach fast 20 Stunden Beratung auf ein Klimapaket geeinigt, das dabei helfen soll, die Klimaziele von 2030 zu erreichen.

Das Paket für mehr Klimaschutz hat offenbar ein Volumen von 50 Milliarden Euro bis zum Jahr 2023. Insgesamt 70 Einzelmaßnahmen steckten in dem Paket, hieß es.  Verständigt haben sich die Spitzen der Koalition unter anderem darauf, dass der CO2-Ausstoß im Verkehr und im Gebäudebereich bepreist werden soll. Das passiert nicht über eine neue CO2-Steuer, sondern über einen Zertifikatehandel, bei dem Unternehmen, die fossile Heiz- und Kraftstoffe verkaufen oder liefern, Verschmutzungszertifikate erwerben müssen. Das Tanken und Heizen wird dadurch teurer.

Entlastung für höhere Spritpreise

Für Entlastung für den CO2-Preis im Verkehr soll etwa die Pendlerpauschale ab 2021 um 5 Cent je Kilometer steigen, das Bahnfahren durch eine Mehrwertsteuersenkung auf Bahntickets im Fernverkehr günstiger und das Fliegen durch eine Anhebung der Luftverkehrssteuer teurer werden. Außerdem sehe das Paket eine Förderung für günstige E-Autos bis zu einem Listenpreis von 40.000 Euro vor.

Demos zeigen Wirkung

CSU-Chef Markus Söder und die kommissarische SPD-Chefin Malu Dreyer sehen in den Klimademonstrationen, die parallel in vielen großen und kleinen deutschen Städten über die Bühne gingen, einen „Impuls“. Besonders wichtig sei, dass neben der Bepreisung von CO2 auch Förderungen für neue Heizungen oder E-Autos in dem Paket steckten.

Greta und die E-Autos

Dass E-Autos nach einer Umfrage des Nürnberger Marktforschungsinstituts Puls schon heute für die Mehrheit der Autokäufer schon heute eine echte Alternative sind, könnte nicht zuletzt auch an der „Fridays-For-Future“-Bewegung und der Klima-Aktivistin Greta Thunberg liegen. Für die Umfrage hatte Puls gut 1.000 Autokäufer zu Elektroautos befragt. Etwas mehr als die Hälfte der Befragten hatten Interesse daran gezeigt, sich ein E-Auto anzuschaffen, bei Hybrid-Modellen waren es 64 Prozent. Die möglichen E-Auto-Käufer gehörten zur Generation Z, so Puls, seien eher jung, wählten die Grünen, hätten großes Interesse am Klimaschutz und forderten entsprechend konkrete Maßnahmen ein.

 

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