Der Ladesäulen Ausbau in NRW geht langsam voran.
12.08.2019 Wirtschaft von: Redaktion

Ausbau der Ladeinfrastruktur in NRW geht voran

Der Ausbau von Ladesäulen für Elektroautos zieht in NRW an – wenn auch in langsamen Schritt. Bei der Netzagentur sind inzwischen 1760 Ladesäulen gemeldet, wie aus der Webseite der Behörde hervorgeht. Der Ausbaulevel ist daher zwar noch niedrig, Autoexperten werteten den Fortschritt beim Ausbau aber als positiv.

Der Ausbau von Ladesäulen für Elektroautos kommt in Nordrhein-Westfalen auf niedrigem Level voran. Das vermeldet unter anderem die Süddeutsche Zeitung bezugnehmend auf einer Meldung der dpa. Inzwischen sind in dem Bundesland 1760 Ladesäulen gemeldet, deutlich mehr als zuvor: Im Oktober 2017 waren es nur 666 und im Juli 2018 genau 996.

Zahl an Ladesäulen wahrscheinlich noch höher

Die Zahlen sind allerdings nicht vollständig, da erst seit März 2016 neue Ladesäulen bei der Bonner Regulierungsbehörde gemeldet werden müssen. Anlagen, die davor gebaut wurden, sind auf der Karte der Netzagentur also nicht enthalten. Hinzu kommt, dass Ladesätationbetreiber der Veröffentlichung ihrer Säulen nach der Meldung widersprechen können. Obwohl das in der Regel nicht vorkommt haben die publizierten Angaben demnach keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Trotzdem zeigen die Statistiken einen Trend auf: Es geht nach oben beim Ausbau der Infrastruktur.

Ausbau weiterhin verbesserungsbedürftig

Trotz des Fortschrittes bleibt das Ausbau-Level noch niedrig. Herkömmliche Tankstellen überwiegen noch deutlich: Nach Branchenschätzung gibt es in NRW circa 3150 Sprit-Tanken, sie haben im Schnitt 10 Zapfsäulen – eine Ladesäule hingegen hat in der Regel zwei Ladepunkte und der Ladevorgang dauert deutlich länger als das Tanken von Benzin und Diesel. Zudem kommen Verbrenner vollgetankt in der Regel deutlich weiter als ein Elektroauto nach einem Ladevorgang.

Zentraler Plan zum Ladesäulen-Aufbau muss her

Trotzdem werteten Autoexperten den Fortschritt positiv. Die umfangreiche staatliche Hilfe soll aus Sicht von Ferdinand Dudenhöffer von der Universität Duisburg-Essen zu der positiven Entwicklung beitragen: „Die Landesregierung engagiert sich – die Zusatzprogramme helfen, das ist eine schöne Sache.“ Ein Risiko bestehe jedoch: Die Ladeinfrastruktur wäre zu kleinteilig und würde nicht strategisch aufgebaut, wo der Bedarf bestünde, heißt es weiter. Nötig sei ein zentraler Plan, der den Aufbau von Ladesäulen regelt: Momentan „stellt jeder die Ladesäulen nach seinem Gusto auf“, so Dudenhöffer.

Aufgrund der geringen Reichweite von Elektroautos ist der Bedarf an Ladepunkten hoch. Zwar ist es auch möglich, das Elektroauto zuhause zu laden, besonders in Großstädten haben viele Bürger aber keine eigene Garage oder keinen festen Stellplatz, wo eine Ladevorrichtung zu privaten Gebrauch angebracht werden könnte.

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