11.11.2019 Politik von: Redaktion

Mehr Steuervorteile für E-Dienstwagen

Der Deutsche Bundestag hat das Gesetz zur künftigen steuerlichen Förderung der E-Mobilität und zur Änderung weiterer steuerlicher Vorschriften beschlossen. Dabei geht es unter anderem um die Besteuerung von elektrischen Dienstwagen sowie um die Steuerbefreiung für das kostenfreie Laden von E-Autos am Arbeitsplatz.

Die 2018 eingeführte und auf zunächst drei Jahre begrenzte Begünstigung für reine Elektro- und Plug-in-Hybridfahrzeuge bei der Dienstwagenbesteuerung soll nun in zwei Stufen bis 2030 verlängert werden. Dabei sollen von 2022 bis 2024 nur E-Autos und Hybride begünstigt werden, die mit reinem Elektroantrieb mindesten 60 Kilometer weit kommen oder maximal 50 Gramm CO2 je Kilometer ausstoßen. Von 2025 bis 2030 steigt die erforderliche Mindestreichweite auf dann 80 Kilometer.

Das bedeuten die Steuervorteile konkret

Konkret müssen alle Arbeitnehmer, die ihren Elektro-Dienstwagen auch privat nutzen, bis 2030 monatlich nicht mehr ein Prozent des Listenpreises, sondern höchstens 0,5 Prozent als geldwerten Vorteil versteuern müssen. Bei Elektroautos, deren Bruttolistenpreis nicht über 40.000 Euro liegt, beläuft sich die Steuer auf nur 0,25 Prozent des Listenpreises im Jahr. Außerden wurde die Steuerbefreiung für kostenfreies Aufladen von E-Autos und Plug-in-Hybriden im Betrieb des Arbeitgebers bis 2030 verlängert.

Noch mehr Vorteile für E-Mobile

Auch eine Sonderabschreibung für kleine und mittlere Elektro-Lieferfahrzeuge wurde beschlossen. Sie wird von 2020 bis 2030 gewährt und beträgt einmalig 50 Prozent der Anschaffungskosten. Diese Sonderabschreibung gibt es auch für E-Lastenfahrräder: Sie müssen dafür ein Mindest-Transportvolumen von einem Kubikmeter und eine Nutzlast von mindestens 150 Kilogramm haben.

Umweltbonus wird ergänzt

Die Ausweitung der steuerlichen Förderung ergänzt die kürzlich von Bund und Industrie vereinbarten höheren Umweltbonus für alle, die ein E-Auto oder Plug-in-Hybriden kaufen. Bei einem Nettolistenpreis von bis zu 40.000 Euro steigt der Bonus um 50 Prozent, bei teureren Modellen bis zu einer Grenze von 65.000 Euro immerhin noch 25 Prozent. Die Kosten dafür – maximal 6000 Euro – teilen sich Bund und Hersteller jeweils zur Hälfte.

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