Elektroauto in Nahaufnahme an Ladesäule angeschlossen
16.10.2020 Forschung & Wissenschaft von: Redaktion

Mobilitätsmonitor 2020: Corona und E-Mobilität

Die Corona-Pandemie bestimmt weiterhin unseren Alltag und Prioritäten verschieben sich. Bleiben der Klima- und Umweltschutz weiterhin wichtige Anliegen? Wie wirkt sich die Corona-Krise auf das Mobilitätsverhalten der Deutschen aus? Und wie ist es um die Akzeptanz der Elektromobilität in der Bevölkerung bestellt? Eine repräsentative Studie des Instituts für Demoskopie (IfD) Allensbach im Auftrag von acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften liefert jetzt Antworten darauf.

Der Mobilitätsmonitor wurde zum ersten Mal bereits im Mai 2019 durchgeführt. Nun wurden die Ergebnisse der zweiten Studie am 13. Oktober in einer virtuellen Pressekonferenz vorgetragen. 1237 Deutsche wurden darin zu ihrem Verhalten, Einschätzungen und Ausblicken in Bezug auf ihre Mobilität in Zeiten von Corona befragt.

Mobilitätsverhalten in Zeiten von Corona

Das Coronavirus wirkt sich einschneidend auf das Verhalten der Deutschen aus: So unternimmt 48 Prozent der Bevölkerung weniger Reisen in 2020, 40 Prozent verzichten in diesem Jahr auf Auslandsreisen und 39 Prozent auf Flugreisen. Bei Flugreisen wünscht sich der Großteil dennoch eine Rückkehr zur Normalität: Nur 10 Prozent der Befragten wollen auch nach Corona keine Flugreisen mehr unternehmen.

Das Auto bleibt unverzichtbar

9 von 10 Befragten nutzen regelmäßig einen Pkw. Davon nutzen 52 ihr Auto täglich – das sind genau so viele wie im Vorjahr. Drei Viertel (74 %) der Umfrageteilnehmer zogen die Bilanz, dass der Pkw für sie unverzichtbar ist.

Die Akzeptanz der E-Mobilität steigt

Eins zeichnet sich ab: Bürgerinnen und Bürger gehen von gravierenden Veränderungen im Mobilitätssystem aus. Gegenüber dem Vorjahr stieg der Anteil der Bevölkerung, für den die Anschaffung eines E-Autos in Betracht käme, von 21 auf 24 Prozent. Jeder zweite Befragte (53 %) erwartet, dass sich die E-Mobilität durchsetzen wird.

„Beim Thema Elektromobilität klaffen enorme Unterschiede zwischen der Realität und der Wahrnehmung der Bürgerinnen und Bürgern. Wir sind aufgefordert, besser und verständlicher zu kommunizieren und die Öffentlichkeit noch stärker in die Transformationsprozesse der Mobilität einzubeziehen“, so Thomas Weber, Vizepräsident von acatech.

Bleibt der Klimaschutz ein Anliegen?

Rutscht der Umweltschutz und Klimawandel aus dem Fokus der Bevölkerung? Laut Mobilitätsmonitor ist das keineswegs der Fall. Obwohl die aktuellen und akuten Anliegen der Bevölkerung zurzeit stark von der Corona-Pandemie geprägt sind, zählen für 59 Prozent Umwelt- und Klimaschutz zu den besonders dringlichen politischen Anliegen. 63 Prozent halten es für besonders wichtig, schadstoffarme Antriebssysteme für Autos und Lkw einzusetzen, 61 Prozent sprechen sich für die Förderung des öffentlichen Nahverkehrs und 60 Prozent für die Entlastung der Straßen durch Verlagerung des Güterverkehrs auf Schienen- und Wassersweg aus. Damit hat sich im Vergleich zum Vorjahr nur wenig verändert.

 

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