11.02.2020 von: Redaktion

E-Mobilität: Opel produziert Batterien in Kaiserslautern

Ab 2024 soll  die größte Batteriezellen-Produktion für E-Autos in Deutschland seine Arbeit am Opel-Standort in Kaiserslautern aufnehmen.

Bei einem Besuch in Kaiserslautern haben Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier, die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Wirtschaftsminister Dr. Volker Wissing die strategische Bedeutung des geplanten Batteriezell-Werks für das Bundesland hervorgehoben. Gefördert vom Bund und dem Land Rheinland-Pfalz soll an dem Opel-Traditionsstandort ab 2024 die größte Batteriezellproduktion für E-Autos in Deutschland starten. Nach Angaben von Opel-Geschäftsführer Michael Lohscheller werden rund zwei Milliarden Euro in das Zukunftsprojekt investiert und rund 2.000 Arbeitsplätze am Standort entstehen.

Größtes Batterieprojekt in Europa

„Ich freue mich, dass die EU-Kommission das erste große Batterieprojekt für Europa in nur wenigen Wochen geprüft und genehmigt hat“, so Altmaier. Die Ansiedlung der Batteriezellproduktion bei Opel in Kaiserslautern sei ein ganz besonderes Beispiel dafür, dass man die Veränderungen in der Arbeitswelt gestalten könne, wenn man die Chancen erkenne. Das sei ein wichtiger Schritt, um zukunftsfeste Arbeitsplätze in der Region zu schaffen, sagte Malu Dreyer.

Deutsch-französische Koproduktion

Gemeinsam mit ihrer Muttergesellschaft Groupe PSA und der französischen Total-Tochter Saft will Opel ein Gemeinschaftsunternehmen mit dem Namen ACC (Automotive Cell Company) gründen, das Batteriezellen für Elektroautos produziert. Ab 2023 sollen schrittweise drei Blöcke mit einer Kapazität von je acht Gigawattstunden in Kaiserslautern entstehen. Rund eine halbe Million Fahrzeuge jährlich könnten so mit Batteriezellen versorgt werden. Insgesamt sollen zwei Anlagen mit einer Kapazität von insgesamt 48 Gigawattstunden entstehen – neben Kaiserslautern außerdem in der französischen Region Hauts de France. Dies entspräche einer Produktion von etwa 10 bis 15 Prozent des erwarteten europäischen Marktes. Das gesamte Investitionsvolumen für dieses Projekt liegt bei fast fünf Milliarden Euro.

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