BMW Elektroauto steht am Straßenrand daneben geht ein Mann.

Steuern für E-Dienstautos halbiert

Elektroautos, Hybrid- und Brennstoffzellenfahrzeuge werden in Zukunft bei der Dienstwagen-Besteuerung begünstigt. Das hat der Bundesrat am 23. November final beschlossen.

Wer ein Elektroauto als Dienstwagen vom Arbeitgeber gestellt bekommt, das er auch privat nutzt, muss dafür nur noch halb so viel Steuern zahlen wie bislang. Bisher mussten sie die Privatnutzung mit einem Prozent des inländischen Listenpreises pro Kalendermonat als geldwerten Vorteil versteuern. Für Elektroautos, die nach dem 31. Dezember 2018 und noch vor dem 1. Januar 2022 angeschafft werden, reduziert sich dieser Wert ab Anfang 2019 auf 0,5 Prozent.

E-Autos endlich konkurrenzfähiger

Schon im Sommer hatte Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer von der CSU für dieses Gesetz geworben. Es sorge dafür, dass E-Fahrzeuge preiswerter und für eine breite Kundengruppe interessanter würden, so der Minister. Die Besteuerung des geldwerten Vorteils sahen viele Experten als großes Hindernis für die Verbreitung von Elektroautos. Zu deren höheren Anschaffungspreisen und Leasingraten kam der Nachteil der entsprechenden 1-Prozent-Pauschale. Mit der 0,5-Prozent-Regel wird die private Nutzung des E-Dienstwagen günstiger.

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