Elektroauto wird in Öffentlichkeit geladen
24.09.2021 Ladeprodukte von: Redaktion

Stromkosten sind wesentlich günstiger als Benzinkosten

Die Stromkosten für Fahrzeuge mit Elektroantrieb sind erheblich günstiger als die Benzinkosten für herkömmliche Autos mit Verbrennungsmotor. Das belegen jetzt neueste Berechnungen, wonach Verbraucher pro Jahr im Schnitt mehr als 600 Euro sparen können – ein weiterer Grund, um auf ein Elektroauto umzusteigen.

 

Nach Berechnungen des Vergleichsportals Check24 sind die Stromkosten für Elektroautos erheblich günstiger als Benzinkosten für herkömmliche Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor.

Auf Basis vom jährlichen Durchschnitt des Verbrauchs und den Kilometern ergaben sich durchschnittliche Benzinkosten 1385 Euro pro Jahr. Für die gleiche Fahrleistung eines Elektrofahrzeugs würden sich die Stromkosten jedoch nur auf 730 Euro belaufen – die Benzinkosten wären damit um 90 Prozent höher. Diese Kostenschätzung stützt sich auf Statistiken und Daten des Bundesverkehrsministeriums und des ADACs, sowie auf eigene Berechnungen des Vergleichsportals. Laut Bundesverkehrsministerium beläuft sich der Durchschnittsverbrauch der Verbrenner in Deutschland auf 7,8 Liter pro 100 Kilometer. Der durchschnittliche Stromverbrauch eines E-Autos wird hingegen auf Basis von ADAC-Daten auf 20,7 Kilowattstunden pro 100 Kilometer geschätzt. Die durchschnittliche Fahrleistung beziffert das Portal auf 11 387 Kilometer im Jahr, basierend auf Daten seiner Kfz-Versicherungskunden.

Nachdem die Benzinpreise zu Beginn der Corona-Krise gesunken waren, sind sie nun umso stärker gestiegen. Im Vergleich dazu sind die Stromkosten nahezu stabil – Tendenz sogar sinkend. Einem Wechsel von Verbrenner auf Elektrofahrzeug steht somit nichts mehr weg.