Mineralölkonzern Total will in die E-Mobilität einsteigen und seine Tankstellen mit Ladestationen ausstatten.
15.07.2019 Ladeprodukte von: Redaktion

Total-Tankstellen werden mit Ladestationen ausgerüstet

Der französische Mineralölkonzern Total will seine Tankstellen verstärkt mit Schnellladesäulen ausrüsten. Die Verantwortung, über den Treibstoff der Zukunft zu entscheiden, sieht Unternehmenschef Benoit Luc vor allem bei den Autobauern.

Total, eines der größten Mineralölunternehmen der Welt und bekannt für seine Tankstellen, hat laut Unternehmensaussagen die neue Nachfrage angepasst und geht verstärkt ins Geschäft mit Ladesäulen für elektrische Fahrzeuge. Das verkündete Benoit Luc, Europachef des Konzern, im Interview mit der Wirtschaftswoche.

Nicht die Absicht eine bestimmte Energie zu pushen

Total habe nicht die Absicht, eine bestimmte Energie zu pushen, heißt es in dem Interview. Vielmehr folge man als Energieunternehmen den Trends, die die Autoindustrie für Mobilität vorgibt. Die CO2-Ziele wurden, so Luc, so drastisch verschärft, dass den Autobauern kein anderer Weg bleibt, als auf E-Autos zu setzen. Diesem Trend wolle man nun offenbar nachgeben, weiterhin aber auch auf andere Energieträger setzen.

Schnellladestationen an Total-Tankstellen

Um Privatkunden zu bedienen sollen immer mehr Tankstellen von Total mit Schnellladestationen ausgestattet werden. Zudem kooperiere das Unternehmen mit Lokal- und Regionalregierungen, um Ladesäulen auch außerhalb der Tankstellen aufbauen zu dürfen. Auf die Frage, wie grün der angebotene Strom sein würde, heißt es: „In Frankreich bieten wir bereits Strom an, der garantiert per Wind-, Wasserkraft- oder Solaranlage erzeugt wurde.“

Total will seine Klimabilanz verbessern

Fossile Energien scheinen für den Konzern dennoch noch nicht abgeschrieben zu sein. Für schwere Kraftfahrzeuge etwa würden traditionelle Verbrennungsmotoren auch in Zukunft eine wichtige Rolle spielen, so Luc. Um seine Klimabilanz dennoch zu verbessern will Total verstärkt auf Bio-Fuels setzen und Raffinerien in Südfrankreich in Bio-Raffinerien umbauen. Außerdem heißt es weiter: „ Weil man einem Treibstoff nicht mehr als sieben Prozent Biosprit hinzugeben kann, ohne die Motoren zu schädigen, arbeiten wir an sogenannten HVO-Treibstoffen. Das sind aus Biomasse hergestellte Kohlenwasserstoffe, die Benzin und Diesel sehr ähneln und zu 100 Prozent in Motoren verwendet werden können.“

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