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21.03.2019 Politik von: Redaktion

Verbraucherzentrale will doppelten Umweltbonus

Der Umweltbonus für Käufer eines E-Autos läuft Ende Juni 2019 aus. Die Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) plädiert dafür, die Förderung zu verlängern und damit eher auf kleine Fahrzeuge abzuzielen.

Damit die Verkehrswende in Schwung komme, müsse der Kauf eines E-Autos attraktiver werden, meint der vzbv. Wirklich zielfördernd und zukunftsfähig seien nicht große SUVs, sondern kleine, leichte und platzsparende Fahrzeuge. Um die Nachfrage nach kleineren und günstigeren E-Mobilen anzukurbeln, müsse die Förderung dringend angepasst werden, hieß es von den Verbraucherschützern. Erst vor Kurzem hatte VW-Chef Herbert Diess gefordert, die Prämien zugunsten kleinerer E-Autos anzupassen, um die beschlossene CO₂-Reduzierung einzuhalten.

Doppelt hält besser

Der vzbv fordert, den staatlichen Zuschuss für reine Batterieelektrofahrzeuge von 2.000 auf 4.000 Euro zu verdoppeln und bei einem Netto-Listenpreis von 35.000 Euro zu deckeln. Außerdem sollen elektrische Kleinfahrzeuge ebenso von der Förderung profitieren können. Die Kaufprämie sollte solange verlängert werden, bis die gesamte Fördersumme aufgebraucht ist. Knapp vor Ablauf des Umweltbonus sei nicht einmal ein Drittel des mit insgesamt 600 Millionen Euro gefüllten Fördertopfs ausgezahlt worden.

Mehr Einsatz für die E-Mobilität

Liege der staatliche Umweltbonus bei den geforderten 4.000 Euro, dann koste ein VW e-Golf unter Berücksichtigung des Herstelleranteils leistungs- und ausstattungsbereinigt genauso viel wie die Verbrennervariante mit Benzinantrieb. Um die Elektromobilität auf Deutschlands Straßen zu fördern, müssten Politik und Wirtschaft aber noch mehr unternehmen, fordert der vzbv. Dazu gehöre zum Beispiel, die öffentliche Ladeinfrastruktur verbraucherfreundlicher zu gestalten und die Installation von eigenen Ladepunkten in Gemeinschaftsgaragen zu vereinfachen.

Auch Vorteile für E-Autos bei der Kfz-Steuer seien ein probates Mittel. Gleichzeitig sollte aber eine Neuordnung der Kfz-Steuer für Verbrennerfahrzeuge auf den Weg gebracht werden. Eine vollständige Orientierung der Steuer am CO₂-Ausstoß von Autos sei zudem notwendig, hieß es. Dies würde einen starken Anreiz für den Kauf von emissionsarmen Fahrzeugen setzen.

 

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