Weißes E-Auto von VW mit dem Eiffelturm im HIntergrund.
05.02.2019 Automodelle von: Redaktion

VW: E-Mobil für 20.000 Euro

Spätestens 2024 will VW ein E-Auto der Kompakt-SUV-Klasse für unter 20.000 Euro im Markt platzieren. Zudem planen die Wolfsburger ihren Modularen Elektrifizierungsbaukasten (MEB) auch für die Konkurrenz zu öffnen.

 

VW E-SUV in schwarz

Schon seit vergangenem Jahr ist immer wieder zu hören, dass VW ein bezahlbares E-Einsteigermodell plane. Dabei wird das Auto aber wohl kein Kleinwagen werden, sondern eine Nummer größer ausfallen, sagte VW-Strategiechef Michael Jost im Tagesspiegel. Für 2023 oder 2024 ist ein Kompakt-SUV geplant, das in etwa so groß wie der aktuelle T-Roc sein soll, aber mit einem Preis von 20.000 Euro als preiswertes Einstiegsmodell bei den VW-Elektromobilen konzipiert ist.

Skaleneffekte nutzen

Günstige Preise erreiche das Unternehmen durch Skaleneffekte, so Jost. Die Basis aller geplanten E-Autos aus dem Konzern bildet der sogenannte Modulare Elektrifizierungsbaukasten (MEB), der Basis der ID-Serie sein wird, aber auch markenübergreifend, also auch bei Audi, Seat und Skoda zum Einsatz kommt. Den MEB soll auch der Wettbewerb nutzen können, so werde die VW-Plattform zum Industriestandard. Als möglicher erster Nutzer des MEB wird Ford gehandelt. Ab wann genau der Wettbewerb auf die VW-Entwicklung zugreifen kann, ist nicht bekannt.

Groß- und Kleinserien möglichMEB Darstellung

Die e-mobile Plattform eignet sich nicht nur für Großserien-Modelle , sondern auch für individuelle Kleinserien. So wie der neue Buggy, den das Unternehmen vom 7. bis 17. März auf dem Internationalen Automobil-Salon in Genf präsentiert. Wie sein legendärer Vorgänger aus den 60er Jahren, der auf der Käfer-Plattform basierte, hat das neue Strand-Fahrzeug kein festes Dach oder Türen. Das erste vollelektrische Modell der I.D.-Familie soll Ende 2019 in Zwickau vom Band rollen.