Wallbox installieren
29.10.2019 Ladeprodukte von: Redaktion

Wallbox: Förderung soll endlich kommen

Förderungen für die Anschaffung eines Elektroautos gibt es bereits. Staatliche Bezuschussungen für die hauseigene Ladestation waren bisher jedoch rar gesät und nicht bundesweit geregelt. Das soll sich jetzt ändern: Im Masterplan von Verkehrsminister Scheuer (CSU) ist die Rede von einem Wallbox-Förderprogramm von bis zu 50 Millionen Euro.

Allein im kommenden Jahr will das Bundesverkehrsministerium über ein Förderprogramm bis zu 50 Millionen Euro für private Ladeinfrastruktur zur Verfügung stellen. So steht es im Entwurf des „Masterplans Ladeinfrastruktur“, der dem ZDF vorliegt. Künftig sollen Elektroautofahrer die Möglichkeit haben, eine Ladesäule oder eine andere Wandladestation in der Garage oder Carport ihres Einfamilienhauses einbauen zu können – gefördert vom Staat.

Vermieter muss Erlaubnis geben

Egal ob Eigentümer oder Mieter: „Wichtig ist, dass der Mieter vom Vermieter die Erlaubnis zum Einbau von Ladeinfrastruktur verlangen kann und nur eingeschränkte Weigerungsrechte des Vermieters bestehen“, heißt es in dem Papier. Auch Tiefgaragen von Wohnanlagen und Mehrfamilienhäusern sollen so ausgerüstet werden.

Der Vorauseilfaktor: Ladesäulen vor Elektroautos

Sieben bis zehn Millionen Elektrofahrzeuge sollen bis 2030 in Deutschland fahren, so heißt es im Klimaschutzprogramm der Bundesregierung. Doch viele schrecken noch vor dem Kauf eines Stromers zurück – unter anderem aufgrund fehlender Ladeinfrastruktur. Eine Förderung von Ladestationen ebnet den Weg und so will die Bundesregierung in den nächsten Jahren über drei Milliarden Euro in die private und öffentliche Ladeinfrastruktur powern.

Entscheidend sei der „Vorauseilfaktor“, schreibt Scheuers Ministerium. Die Ladeinfrastruktur soll bereits erheblich ausgebaut und Ladesäulen überall vorhanden sein, bevor die Elektromobilität in Massenproduktion geht, denn das sei ein „wichtiger Hebel für die Kaufentscheidung“.

Neue Schnellladesäulen an Autobahnen

Erstes Ziel sind jedoch 1.000 Schnellladestandorte entlang von Autobahnen, Fernstraßen und an Ausfallstraßen. Bewirtschaftete Rastplätze sollen bis 2022 jeweils mindestens vier Ladepunkte mit mindestens 150 kW Leistung vorhalten, so heißt es. Auch ob Tankstellen zukünftig mit Ladesäulen ausgestattet werden sollen will die Bundesregierung prüfen. Für die Zukunft würden Tankstellenbetreiber sich dadurch allemal rüsten.

Laden in Innenstädten

Besonders schwierig hingegen gestaltet sich eine Versorgung mit Ladeinfrastruktur in typischen Innenstadtstraßen, wo sich ein Mehrfamilienhaus ans andere reiht und Parkplätze sowieso schon rar sind, heißt es weiter im Entwurf. Doch auch hierfür sollen neue Ideen gesucht werden; etwa über einen bundesweiten Wettbewerb „Modellquartier Ladeinfrastruktur“. Fürs Erste könnten Anwohner ihr Auto nachts auf Kundenparkplätzen von Supermärkten und städtischen Parkplätzen laden dürfen.

Masterplan noch im Anfangsstadium

Der Entwurf des Masterplans befindet sich dem Ministerium zufolge noch in der finalen Abstimmung. Am 4. November will Verkehrsminister Scheuer ihn bei einem Spitzentreffen von Bundesregierung und Autobranche im Kanzleramt vorstellen.

 

Auf der Suche nach einer Ladelösung? Lassen Sie sich beraten! Wir helfen Ihnen auf Ihrem Weg in Richtung Elektromobilität.

Ihre Angaben
Bitte geben Sie einen Vornamen an
Bitte geben Sie einen 2ten Vornamen an
Bitte geben Sie einen Nachnamen an
Ungültige Postleitzahl
Bitte geben Sie Ihre Telefonnummer an
Bitte geben Sie an, wann Sie erreichbar sind
Ungültige E-Mail-Adresse
Bitte geben Sie eine Nachricht an

Bitte akzeptieren Sie die Einverständniserklärung

Bitte akzeptieren Sie die Newsletteranmeldung

Vielen Dank für Ihre Anfrage.

Wir haben Ihre Daten übermittelt. Unser Partner wird sich an Sie wenden, um den weiteren Ablauf zu besprechen. Vielen Dank für Ihr Anfrage!

vorherige Frage