Roadtrip mit dem E-Auto: Tesla Model X am Strand

Roadtrip: Mit dem E-Auto durch Europa

Einmal mit einem Elektroauto durch Europa - das dachte sich Ron Woydowski aus Bergisch Gladbach. Im Herbst 2016 machte er sich mit seinem Team und dem Tesla Model X auf den Weg. 16 Monate danach sprachen wir mit Ron Woydowski über seine Erfahrungen und darüber, wie er zur Elektromobilität steht.

7 Tage, 10 Länder, 6.000 Kilometer – und das alles mit einem Elektroauto. Wie kam es zu diesem außergewöhnlichen Roadtrip?

Die Idee zu der Tour wurde mit dem zunehmenden Engagement rund um die E-Mobilität und den Kauf des Tesla Model X geboren. Vor diesem Auto hatten wir schon einen Elektro Smart in der Flotte und bei jedem Termin den wir bei Kunden wahrnahmen, wurden wir immer auf das Thema Reichweite von E- Autos angesprochen. Wir wollten beweisen, dass Reichweite kein Thema ist. Zur damaligen Zeit gab es in Europa schon mehrere, die mit einem Tesla Model S ähnliche Aktionen vollbracht hatten, mit dem Model X waren wir die Ersten! Und vier Gleichgesinnte, meine späteren Kooperationspartner, für einen Roadtrip quer durch Europa zu finden, war ein Leichtes.

„Meistens ist die Reichweitenangst unbegründet. Auch das wollten wir mit dieser Tour zeigen.“Ron Woydowski

Wenn Sie den Trip jetzt nach einem Jahr wieder machen würden, was wäre heute anders?

Eigentlich nichts. Natürlich wäre es schön, wenn man bei den tollen Zwischenstopps etwas länger verbleiben hätte können, aber dann müssten wir uns mehr Urlaub nehmen. Verändert haben sich eventuell die Reaktionen der Passanten, da die Marke Tesla und das Thema Elektromobilität deutlich mehr in den Fokus der Gesellschaft gerückt ist.

Was hat Sie auf der Reise am meisten überrascht? Und warum hat sich diese Reise gelohnt?

Als damaliger Tesla-Neuling war ich überrascht, dass deren Ladenetzwerk so gut ausgebaut ist und es keine Probleme fürs Aufladen gab. Das E-Auto war teilweise schneller geladen als die obligatorischen Pausen der Mitfahrer.

Die Reise hat in unserer Region viele Leute positiv zum Thema E-Mobilität gestimmt, beziehungsweise haben viele angefangen, über das Thema E-Mobilität nachzudenken.

Auch werden wir von Verbänden und Kammern immer wieder für Infoveranstaltungen angefragt.

Können Sie verstehen, dass viele noch sehr unsicher sind und zögern, auf elektrisches Fahren zu setzen? Insbesondere was das Reichweiten-Thema angeht?

Ja, kann ich. Aber meistens ist die Reichweitenangst unbegründet. Gerade die Elektroautos der neuen Generation kommen circa 300 Kilometer weit und weiter. Viele machen den Fehler, das Thema nur schwarz oder weiß zu sehen. Wir müssen mit den E-Autos dort beginnen, wo es im Alltag keine Probleme bereitet. Dazu gehört der klassische Zweitwagen der Haushalte und Dienstleister mit festen Streckenprofilen. Ein Großteil der Vorurteile werden durch Lobbyverbände der klassischen Automobilindustrie gestreut. Die Auswahl der E-Autos war bis jetzt auch bescheiden, was sich gerade ändert. Auch der Ausbau der Ladeinfrastruktur nimmt jetzt Fahrt auf. Leider fehlen noch Alternativen im Bereich E-Transporter. Aber auch hier zeigen Firmen wie Streetscooter, dass es geht.

„Autofahrer müssen einfach mal erleben, wie einfach Elektromobilität ist.“Ron Woydowski

Würden Sie mit Ihrer Erfahrung aus diesem Versuch den Satz „E-Mobilität ist für Jedermann möglich“ unterschreiben?

Ja, eventuell in gewissen Anwendungsbereichen mit Einschränkungen wie Urlaubsfahrten von über 300 Kilometer, da das Nachladen je nach E-Auto länger als die normale Rast dauern kann. Da muss man umdenken. Aber mit dem neuen preiswerteren Tesla Model 3, das in Europa ab Ende 2018 erhältlich ist, gibt es einen weiteren Meilenstein und so gut wie keine Einschränkungen.

Sie setzen schon seit längerem auf elektrisches Fahren, Ihr Motto lautet „Vorsprung durch Nachhaltigkeit“. Was muss Ihrer Meinung nach passieren, dass mehr Leute auf E-Mobilität setzen?

Die Autofahrer müssen einfach mal erleben, wie einfach E-Mobilität ist und dass es auch viele Vorteile gibt. Zum Beispiel ist es auf lange Sicht kostengünstiger, es gibt keine Fahrverbote in Innenstädten, das Fahren und Reisen ist angenehmer und die E-Mobilität lässt sich in ein nachhaltiges System mit eigener Stromerzeugung und Speicherung einbinden. Wir ermöglichen beispielsweise unseren Mitarbeitern Schnupperfahrten und bei Interesse sogar ein E-Auto über Gehaltsumwandlung, welches wir dann auch fördern, um das Thema voranzubringen.

Welchen Tipp haben Sie für all diejenigen, die sich überlegen, ein E-Auto zu kaufen?

Einfach ausprobieren! Wir nutzen zum Beispiel das Programm von eshare.one mit der E-Auto-Schnuppermiete. Hier kann man ein Elektroauto einfach mal einen Monat fahren. Auch bieten diverse Händler Tagesprobefahrten an. Zusätzlich gibt es für private Ladesäulen Förderprogramme, die bis zu 50 Prozent der Kosten übernehmen. So kann man kostengünstig seine eigene E-Tanke Zuhause installieren.

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Ron Woydowski führt in zweiter Generation ein Familienunternehmen in Bergisch Gladbach. Im Herbst 2016 fuhr er mit seinem Tesla Model X einmal quer durch Europa.

Er wollte mit den Bedenken über Elektromobilität aufräumen und zeigen, dass man auch eine lange Strecke mit einem E-Auto zurücklegen kann. Informationen zu seiner Tour finden Sie auf seiner Website.

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