Vello: Das erste selbstladende E-Faltrad

E-Bikes sind eine gute Alternative zum täglichen Stau auf dem Weg in die Arbeit. Noch besser, wenn sich das Fahrrad auch mit anderen Verkehrsmitteln kombinieren lässt.

Die Idee eines mit Hilfsmotor angetriebenen Fahrrads ist nicht neu. Bereits 1880 versuchte man sich mit einem dreirädrigen Elektrofahrzeug in E-Mobilität. Als dann Anfang der 1990er Jahre die ersten E-Bikes durch die Straßen kurvten, wurden sie noch als Fahrräder für Weicheier belächelt. Doch das hat sich schnell geändert, denn sie entwickelten sich rasch als das ideale Fortbewegungsmittel im chronisch überlasteten Stadtverkehr. Laut Zweirad-Industrie-Verband wurden im ersten Halbjahr 2017 in Deutschland rund 540.00 E-Bikes verkauft, ein Plus von zwölf Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Vielfalt der elektrisch unterstützten Drahtesel sind inzwischen keine Grenzen mehr gesetzt – vom City- und Trekkingbike über elektrifizierte Mountainbikes erobern auch zunehmend Lastenfahrräder mit Elektroantrieb unsere Straßen.

Grenzenlose Flexibilität

Das E-Bike steht für Fahrradfahren ohne Anstrengung und ohne Schweiß. Allerdings mit dem kleinen Nachteil, dass die beschränkte Reichweite des Akkus dem Fahrspaß Grenzen setzt. Und ist die Batterie erst einmal leer, ist es aufgrund seines hohen Gewichts auch deutlich schwerer, das Rad allein durch Treten fortzubewegen. Ein Wiener Designer hat Abhilfe geschaffen: Mit dem VELLO Bike, dem ersten selbstladenden Elektro-Faltrad. Die Idee dazu entstand bei der Planung einer Reise nach Kuba. Ein Fahrrad sollte ohne Schwierigkeiten auch im Auto, Flugzeug und Bus zu transportieren sein. Das erste VELLO Bike wurde geboren, ein Faltrad mit Elektromotor. Der Designer Valentin Vodev blieb dran und entwickelte den Prototypen zur Serienreife. Der Clou an der Geschichte: Das ultraleichte, leistungsstarke E-Bike hat dank selbstladendem Akku eine nahezu unendliche Reichweite und lässt sich im Handumdrehen zu einem kompakten Paket zusammenfalten, das in jedem öffentlichen Verkehrsmittel mitgenommen werden kann.

„In der Stadt können weitere Strecken auch jenseits der 20 Kilometer bequem bewältigt werden, das Nachladen des Akkus entfällt im Idealfall. Und sollte das Wetter nicht mitspielen, nimmt man sein Vello einfach mit in die U-Bahn.“Valentin Vodev, Designer bei VELLO

Innovative Technologie

Mittels eingebauter K.E.R.S.-Technologie (Kinetic Energy Recovery System, stammt ursprünglich aus der Formel 1) lädt sich der 250-Watt-Motor des VELLO E-Bikes beim Fahren von selbst auf. Er springt nur ein, wenn er gebraucht wird. Überschüssige Energie, die zum Beispiel beim Bremsen oder Bergabfahren entsteht, fließt wieder in die Batterie. Das bedeutet fast 100-prozentige Rekuperation. Damit kann man bis zu 25 Kilometer pro Stunde schnell durch die Stadt flitzen, mit Unterstützung auf niedrigster Stufe beinahe unendlich lange, bei voller Motorleistung immerhin ganze 50 Kilometer weit. „In der Stadt können weitere Strecken auch jenseits der 20 Kilometer bequem bewältigt werden, Nachladen des Akkus entfällt im Idealfall, und sollte das Wetter nicht mitspielen, nimmt man sein Vello einfach mit in die U-Bahn“, erklärt Valentin Vodev. Batterie, Motor und Elektronik sind im Smart Wheel in der Hinterradnarbe untergebracht. Das VELLO Bike lässt sich via Bluetooth mit dem Smartphone verbinden, Batterielaufzeit, Route und die verschiedenen Stufen der Tretunterstützung können über eine App kontrolliert und sogar die elektronische Wegfahrsperre aktiviert werden.

Pedelec, S-Pedelec oder E-Bike – was genau ist eigentlich ein Elektrofahrrad?

Was in der Regel E-Bike genannt wird, ist nicht unbedingt auch ein E-Bike. Denn es gibt kleine, aber feine Unterschiede, was die Rechte und Pflichten betrifft.

E-Mobilität zum Mitnehmen

Klar, dass ein Faltrad mit kleinen Rädern auskommen muss. Doch die VELLO Bikes machen die 20-Zoll-Räder mit ihrem minimalistischen Design allemal wett. Und wer bei Faltrad an unbeholfenes Herumfummeln mit Schrauben und Schnellspannern denkt, hat sich getäuscht – dank magnetischer Verbindungen, die übrigens gleichzeitig als Federung dienen – lassen sich die VELLO E-Bikes in Sekundenschnelle um das Vierfache verkleinern. Sogar Schutzbleche und Lenker werden gefaltet. Einfach zusammengelegt kann man das E-Fahrrad wie einen Rollkoffer lange Gänge oder Bahnsteige entlang schieben, komplett gefaltet passt es ohne Probleme in den Kofferraum oder im Büro unter den Schreibtisch. Mit einem Gewicht von gerade einmal 12.5 Kilogramm sind auch Treppen oder andere Hindernisse leicht zu bewältigen. „Gerade für Pendler ist es ideal, wenn sie ihren fahrbaren Untersatz nicht mehr an Haltestellen stehen lassen müssen, wo oft zu wenig Platz ist oder gar Diebe am Werk sind“, erklären die Macher. Einfach zusammenklappen, mitnehmen und am Zielbahnhof angekommen wieder aufs Rad schwingen. Die vier verschiedenen Modelle des VELLO Bikes lassen sich mit unterschiedlicher Ausstattung je nach persönlicher Vorliebe stylen – eher robust mit Moustache-Lenker und breiten Reifen nach Mountainbike-Art oder mit schmalen Reifen und dem typischen Lenker in Rennrad-Optik. Die nützliche Variante kann sogar mit einem Front-Gepäckträger ausgestattet werden.

Tipps rund um das Faltrad

  • Transport: Ein zusammengeklapptes Faltrad darf in deutschen Zügen – sogar im ICE – kostenlos mitgenommen werden, da es als Gepäckstück gilt. Genauso bei den öffentlichen Verkehrsmitteln. Besonderer Pluspunkt: Als Gepäckstück ist das Faltrad nicht von den Sperrzeiten für Fahrräder betroffen.
  • Verkehrssicherheit: Auch ein Faltrad muss wie sein großer Bruder die aktuellen Standards der Straßenverkehrsordnung erfüllen. Das gilt insbesondere für die Beleuchtung, die bei kleineren Ausführungen oft fehlt. In diesem Falle muss mit Akkulampen oder Dynamo nachgerüstet werden.
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