Techniker überprüft eine MENNEKES Wallbox.

Wallbox installieren – worauf muss ich achten?

Der Weg zur eigenen Wallbox ist alles andere als steinig – wir zeigen Ihnen, wie einfach es ist, eine Ladebox in Ihrem Carport, Parkplatz oder der heimischen Garage zu installieren. 

Am einfachsten und schnellsten lädt man ein E-Auto an einer Wallbox. Zwar lässt es sich auch an einer herkömmlichen Steckdose laden, das jedoch ist der langsamste Weg – es dauert viele Stunden, bis die hochmodernen Akkus wieder aufgeladen sind. Zudem birgt es Risiken, wenn Steckdosen und Hausinstallation nicht für diese Nutzung ausgelegt sind.

Hausbesitzer: In zwei Schritten zur eigenen Wallbox

Für Hausbesitzer geht die Installation einer eigenen Ladestation in der Regel vollkommen problemlos über die Bühne. Am besten lässt man sie entweder in der Garage, auf dem Parkplatz oder unterm Carport installieren. Allerdings müssen Eigenheimbesitzer dabei einiges beachten.

Schritt 1: Umgebung für Wallbox prüfen

Nicht lange suchen: Wir von smarter-fahren beraten Sie gerne von der Auswahl der passende Ladestation bis zur Installation. Ganz selten müssen neue Leitungen gelegt werden, wofür zumeist Erdarbeiten anfallen. Ob das bei Ihnen der Fall ist, können Ihnen unser Experten ganz schnell sagen: Dafür muss der Techniker lediglich einen Blick auf Ihre Sicherungen und die Hausinstallation werfen. Dabei sieht er auch, ob Starkstrom am gewünschten Standort verfügbar ist. In den meisten Garagen sind nur normale Steckdosen installiert.

Hier geht's zu unserem Installationskomplett-Service.

Schritt 2: Wallbox anmelden und anschließen

Aufgepasst: Ihr Stromversorger ist nicht unbedingt auch der örtliche Netzbetreiber. Bei letzterem müssen Sie Ihre Wallbox anmelden. Der Grund: Sie muss netzverträglich arbeiten, weil die Netzauslastung immer weiter steigt. Seit März 2019 ist die Anmeldung laut Niederspannungsanschlussverordnung (NAV), eine deutschlandweite Verordnung, Pflicht. Dabei spielt es keine Rolle, welche Anschlussleistung Ihre Wallbox hat.

Wallboxen mit einer maximale Anschlussleistung von mehr als 11 kW müssen nicht nur angemeldet, sondern auch genehmigt werden. Dafür ist ebenfalls der Netzbetreiber zuständig. Den Antrag können Sie selbst oder Ihr Installateur stellen. Auf jeden Fall ist es ratsam, sich vor dem Anschluss der Ladestation über die Genehmigungsmodalitäten zu erkundigen, weil sich diese von Netzbetreiber zu Netzbetreiber unterscheiden.

Gut zu wissen: An höherwertigen Wallboxen (400 V, dreiphasig, 16 A, 11 kW) dauert das Laden in etwa drei Stunden. Eine 11-kW-Box muss - wie ein Elektroherd - an eine 400 Volt-Leitung angeschlossen werden. Eine leistungsstärkere und teurere Wallbox mit 22 kW anzuschließen, ist aufwendiger. Dafür lädt sie Ihr Auto entsprechend schneller.

Der ADAC empfiehlt eine 11-kW-Wallbox. Sie ist günstiger als eine Lösung mit 22 kW und kann ein-, zwei- und dreiphasig laden. Das reiche für eine Ladung über Nacht selbst bei größeren Batterien aus, heißt es vom Automobilclub.

In fünf Schritten zur Wallbox im Mietshaus

Wenn Sie in einem Mietshaus wohnen, können Sie natürlich auch an eine Wallbox kommen. Wie Sie dabei am besten vorgehen? Mit einer guten Vorbereitung!

Schritt 1: Möglichkeiten zur Wallbox prüfen

Zuallererst sollten Sie sich über die Möglichkeiten zur Installation einer Wallbox gründlich informieren. Erkundigen Sie sich danach bei anderen Hausbewohnern, ob diese womöglich ebenfalls in ein E-Auto umsteigen wollen – Ihre Chancen auf eine Wallbox in der Tiefgarage erhöhen sich, je mehr Mitstreiter Sie haben. Egal, ob Ihr Ansprechpartner Ihr Vermieter, der Hauseigentümer oder die Hausverwaltung ist: Nehmen Sie möglichst früh Kontakt au. Und stellen Sie Ihren Antrag immer schriftlich, per E-Mail oder Brief.

Schritt 2: Eigentümerversammlung

Bei einer Eigentümerversammlung wird dann über die Installation einer Ladestation abgestimmt. Werden Sie eingeladen, dann können Sie den Anwesenden erläutern, was es mit Ihrem Antrag auf sich hat.

Schritt 3: Passende Wallbox finden

Welche Wallbox hätten Sie gern? Diese Frage beantwortet Ihnen nicht nur als Hausbesitzer, sondern auch als Mieter am besten wir bei einem kostenlosen Beratungsgespräch. Wir informieren Sie über die passende Wallbox-Lösung.

Schritt 4: Wallbox anschließen

Der Einbau der Wallbox ist Sache unseres qualifizierten Technik-Personals. Denn wer smarter-fahren damit beauftragt, kann absolut sicher sein, dass wir bei unserer Arbeit alle Vorschriften einhalten.

Sollten Ihr Vorhaben am Veto von anderen Miertern oder Eigentümern scheitern, dann hätten wir noch einen Tipp für Sie: Mieten Sie gemeinsam mit anderen Elektroautofahrern eine Garage samt Wallbox. Noch ist das Wallbox-Sharing ein zartes Pflänzchen, das nur in großen Städten gedeiht. Die gute Nachricht: Es wächst.